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Peking (dpa) - Bei der Explosion in einer Sprengstofffabrik in China sind mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. 19 Menschen wurden verletzt, davon zwei schwer, wie die Nachrichtenagentur China News Service berichtete. Das Unglück ereignete sich in einem Werk des Unternehmens Poly Explosives in der Stadt Caofan. 34 Arbeiter seien nach ersten Ermittlungen zum Zeitpunkt des Unglücks in der Fabrikhalle gewesen, die völlig zerstört wurde.
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Berlin (dpa) - Verteidigungsminister Thomas de Maizière gerät nach dem Scheitern des Drohnenprojekts «Euro Hawk» weiter unter Zugzwang. Die FDP fordert, die deutsche Beteiligung am Nato-Aufklärungssystem AGS auszusetzen, bis die Zulassung der beteiligten Drohnen für den europäischen Luftraum geklärt ist. «Ansonsten droht eine weitere Fehlinvestition in Millionenhöhe», warnte Verteidigungsexpertin Elke Hoff. De Maizière hatte das Projekt, das bereits mehr als eine halbe Milliarde Euro gekostet hat, vorige Woche gestoppt. Die Opposition verlangt detailliert Aufklärung, warum das nicht früher geschah.
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Frankfurt (dpa) - Die klassische Lotto-Ziehung am späten Samstagabend live im «Ersten» wird es bald so nicht mehr geben. Die Sendung werde ab Juli «moderner, kompakter und vor 20.00 Uhr zu einer festen Sendezeit ausgestrahlt», sagte der Sprecher des Hessischen Rundfunks, Tobias Häuser, und bestätigte einen Bericht der «Welt am Sonntag». Noch sei nicht entschieden, ob die Ziehung weiterhin live zu sehen sein werde. «Lotto-Fee» Franziska Reichenbacher bleibe den Zuschauern aber als Moderatorin erhalten, sagte Häuser.
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Bamberg (dpa) - Der frühere Chef des Karl-May-Verlags, Lothar Schmid, ist tot. Der Bamberger Verleger sei bereits am Samstag gestorben - wenige Tage nach seinem 85. Geburtstag, teilte sein Sohn Bernhard auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit. Schmid, der sich zugleich als internationaler Schachgroßmeister einen Namen gemacht hat, hatte den 100 Jahre alten Karl-May-Verlag seit dem Zweiten Weltkrieg bis zum Jahr 2007 geleitet - zunächst mit seinen Brüdern Joachim und Roland, von 2003 an alleine, später zusammen mit seinem Sohn Bernhard.
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Istanbul (dpa) - Beim Absturz eines Heißluftballons in der Türkei sind am Montag zwei Touristinnen aus Brasilien ums Leben gekommen.
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Paris (dpa) - Ein geschiedener Vater hat in Frankreich seine beiden Kinder getötet. Der 48-Jährige handelte nach ersten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft im Affekt, als er ihnen die Kehle durchschnitt. Er soll stark darunter gelitten haben, dass er nur ein äußerst eingeschränktes Umgangsrecht mit den Kindern hatte. Die fünfjährige Tochter und der zehnjährige Sohn lebten bei der Mutter und waren am Wochenende erstmals seit langem wieder alleine bei dem in der Nähe von Lyon lebenden Vater. Der geständige Mann konnte kurz nach der Tat von der Polizei festgenommen werden.
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Kabul (dpa) - Die Gewalt im nordafghanischen Einsatzgebiet der Bundeswehr geht weiter. Einen Tag nach dem Beschuss von Bundeswehrsoldaten in der Nähe von Kundus riss heute ein Selbstmordattentäter in der benachbarten Provinz Baghlan 14 Menschen mit in den Tod. Das teilten die Polizei und ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Afghanistan sowie die Bundeswehr mit. Die deutschen Soldaten seien bei dem Beschuss mit Handwaffen und Mörsern unverletzt geblieben, erklärte das Einsatzführungskommando der Bundeswehr. Auch zivile Opfer habe es nicht gegeben.
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Frankfurt/Main (dpa) - Der Kurs des Euro ist heute gefallen. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,2853 Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7780 Euro.
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Bonn (dpa) - Im Kampf gegen Kartelle sieht Deutschlands oberster Wettbewerbshüter zunehmende Erfolge. «Wir können den Firmen heute besser das Handwerk legen. Wir sind schlagkräftiger geworden», sagte der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, der «Bild»-Zeitung. Demnach hat die Bonner Behörde im vergangenen Jahr insgesamt 303 Millionen Euro Bußgelder verhängt. Das sei deutlich mehr als noch vor zehn Jahren, sagte Mundt. Ein Grund dafür sei auch die Kronzeugenregelung, wonach der erste Betroffene, der Preisabsprachen zugibt, nicht bestraft wird.
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