Suche in Redaktionsseiten
Stimmung!
Aus aller Welt
Lokales
Anzeigen
Abos & Service
Freizeit & Spass
Ticketverkauf
Leserreisen
Online-Shop
E-Paper
Profil & Kontakt
 
Weg frei für Modernisierung des gesamten Badelandes
zurück Diese Seite drucken
 

Gemeinderat stimmt bei sieben Gegenstimmen Investition von fast 16 Millionen Euro zu

Weil am Rhein (sif). Der Sanierung und Modernisierung von Laguna, Sauna und Freibad steht nichts mehr im Weg, sofern nicht noch das Regierungspräsidium wegen der kommunalen Bürgschaft sein Veto einlegen sollte: Der Gemeinderat hat mit 20 Stimmen und bei sieben Gegenstimmen den Weg frei gemacht für eine umfassende Lösung. Rund 16 Millionen Euro werden Laguna GmbH und Stadt investieren.

CDU und SPD stimmten geschlossen für eine Gesamtsanierung aller drei Einrichtungen, während Freie Wähler, Grüne und FDP gespalten waren.

Laguna schlägt Wellen, meinte Oberbürgermeister Wolfgang Dietz im Blick auf die zurückliegenden emotionalen Diskussionen. In der Vergangenheit sei Wert auf Attraktivitätssteigerung gelegt worden, jetzt sei es Zeit für eine Grundsanierung, um auch die Energiekosten zu senken. Der OB wies auch darauf hin, dass Laguna in all den Jahren den Verwaltungshaushalt der Stadt geschont und das Freibad-Defizit abgedeckt habe.

Von einem sehr hohen Imagegewinn für die Stadt sprach CDU-Fraktionschef Siegfried Stiasny, weshalb er die Gesamtsanierung und den Weiterbetrieb des Laguna-Badelandes befürwortete - allerdings vorbehaltlich der Einhaltung des Kostenrahmens. Mit der Übernahme des Freibades habe Laguna zudem ein kostenintensives soziales Bedürfnis gedeckt.

Das uneinheitliche Meinungsbild in der Fraktion der Freien Wähler verdeutlichte Heinz Kasper. Er sprach von einem finanziellen Kraftakt in wirtschaftlich nach wie vor unsicheren Zeiten und zeigte Verständnis für die Kritiker. Für die Befürworter ist es laut Kasper unabdingbar, dass der Kostenrahmen eingehalten wird. Denn die Finanzierung sei auf Kante genäht. Es wäre ein Besucherschwund zu befürchten, wenn man nur das Notwendige machen würde.

Die SPD will laut Johannes Foege dem Badeland eine wirtschaftlich sinnvolle Chance geben. Allerdings dürften nach der Sanierung keine zusätzlichen städtischen Kapitalspritzen erforderlich werden. Uns ist auch klar, dass sich nach 20 Jahren Probleme der Sanierung und der Druck zur Attraktivitätssteigerung erneut stellen, sagte Foege, der von einer Daseinsvorsorge sprach, Jugendlichen, Bürgern, Vereinen und Schulen ein Freibad zur Verfügung zu stellen.

Martin Fischer (Grüne) nannte das Laguna ein Markenzeichen. Es aufzugeben, wäre ein Imageverlust. Zudem würde ein normales Hallenbad einen viel höheren Verlust bringen. Die Sauna sei profitabel.

Thomas Harms (FDP) hob hervor, wie gut Laguna gewirtschaftet habe und appellierte, dem Badeland eine Chance zu geben. Man müsse positiv denken. Zudem habe die Stadt durch Laguna beim Freibad viel Geld gespart.

Auch Dr. Stefan Grüter (CDU) machte sich für den Erhalt der gesamten Anlage stark und dankte besonders OB Dietz für dessen Umdenken zugunsten des Erhalts der gesamten Anlage.

 
Nachricht vom 29.07.2010
zurück Diese Seite drucken
 
 
 
     
a STORMVISION® development & production