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Ein Segen für die Gemeinde
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St. Peter und Paul verabschiedete Pastoralreferentin Anja Dörner nach 20 Jahren

Weil am Rhein (aw). Im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes und einer Feier im katholischen Gemeindehaus St. Peter und Paul wurde Pastoralreferentin Anja Dörner verabschiedet. Nichts kann so bleiben, wie es ist, sagte Dörner, die 20 Jahre lang in Weil am Rhein gewirkt hatte, in ihrer bewegenden Predigt.

Vieles, auch die Gemeinde Peter und Paul, habe sich in dieser Zeit verändert. Als sie 1990 im Rahmen einer zweijährigen Ausbildung nach Weil am Rhein gekommen sei, sei ihr die Stadt auf den ersten Blick trostlos vorgekommen.

Die Kirchengemeinde habe aber schon damals das Image einer offenen Gemeinde gehabt. Die Teilnahme an der Grün 99, diverse Ausstellungen, die vielen engagierten Ehrenamtlichen in der Gemeinde, das alles habe sie begeistert und fasziniert. Dörner dankte allen Weggefährten, sie habe viel Freude erfahren dürfen, mit Menschen und bei gemeinsamen Erlebnissen. Musikalisch gestaltete das Himmelwärts-Team den Gottesdienst.

Im Paulussaal war von der Frauengemeinschaft ein Buffet aufgebaut worden, dort traf sich die Gemeinde zum Feiern. Musikalisch unterhielt Christian Olivieri die Gäste. Für Unterhaltung sorgten auch die verschiedenen Gruppen aus der Seelsorgeeinheit.

Es sei ein kleiner Schock gewesen, als Dörner in der ersten Sitzung des neu gewählten Pfarrgemeinderates von ihren Zukunftsplänen berichtet habe, sagte der Vorsitzende Dr. Alfred Eichhorn. Effektive und konstruktive Arbeit bescheinigte Eichhorn der scheidenden Pastoralreferentin und überreichte ihr einen Medienkoffer als Abschiedsgeschenk.

Eine kompetente

Ansprechpartnerin

Aber bitte mit Anja, das Himmelwärts-Team hatte eigens auf das bekannte Lied von Udo Jürgens Aber bitte mit Sahne einen Text gedichtet, der Dörners Arbeit der letzten Jahre skizzierte. Als Geschenk gab es unter anderem eine CD The Best of Himmelwärts 2004-2010.

Ein Dankeschön gab es auch von den Leiterinnen der katholischen Kindergärten, für die Dörner stets ein kompetenter Ansprechpartner in religiösen und pädagogischen Fragen gewesen war.

Bedauern über den Weggang und Mut zum Neuanfang sprachen Eva Gramer und Birgitt Schramm aus. Mitglieder aus der Seelsorgeeinheit hatten für Dörner Spiele kreiert, in die Bilder, Stationen und Ereignisse der vergangenen Jahre integriert worden waren.

Anja Dörner sei wie das Salz in der Suppe gewesen, sagte Dekan Herbert Rochlitz. Wir alle haben viel von ihr gelernt. Dinge anzusprechen, auch wenn sie unangenehm sind, und die Situation dadurch nur schwer auszuhalten ist, habe dazu gehört. Anja Dörner sei mit ihrer Energie, ihrem Charme und ihrer Kreativität Ein Segen für die Gemeinde gewesen, sagte Rochlitz.

 
Nachricht vom 29.07.2010
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