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Test um K.O.-Tropfen nachzuweisen
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Erfolgreich bei ?Jugend forscht? (v.l.): Anne-Catherine Abel, Jana Kalmbach, Felix Glaser und Lorenzo K?. Foto: Daniela Buch

Von Daniela Buch Weil am Rhein. Erneut sind Schüler des Kant-Gymnasiums erfolgreich beim Wettbewerb ?Jugend forscht? zugange. Felix Glaser (17 Jahre) und Lorenzo König (16 Jahre) wurden mit ihrem Projekt ?Kugeln auf der Überholspur? Regionalsieger im Bereich Mathematik und Informatik. Darüber hinaus gewann Felix Glaser zusammen mit Anne-Catherine Abel (16 Jahre) und Jana Kalmbach (17 Jahre) den Chemiewettbewerb mit Untersuchungen zum Nachweis von ?K.O.-Tropfen? in Getränken. Das Mathematikprojekt ergab sich eigentlich im Zuge der Chemie AG. Lehrerin Dr. Susanne Kraft hatte den Vorschlag geäußert, das nicht richtig funktionierende Modell einer Chromatographiesäule zu überarbeiten - und die Idee nahm ihren Lauf. Über 15 Seiten ziehen sich die Erklärungen und komplizierten Berechnungen, an denen Felix Glaser und Lorenzo König seit Pfingsten vergangenen Jahres ?viele, viele Stunden? wie sie sagen, zugebracht haben. Im chemisch-pharmazeutischen Bereich dient die Chromatographiesäule dazu, Wirkstoffe von Verunreinigungen zu trennen. Anhand von Tischtennisbällen und Metallkugeln, die man in die Röhre gibt, lässt sich diese Funktion demonstrieren. Für die korrekte Umsetzungsmöglichkeit des Verfahrens am schuleigenen Selbstbau-Modell sorgten Lorenzo König und Felix Glaser nun Dank ihrer Forschungsarbeit, in der sie die Gründe für die unterschiedlichen Durchlaufzeiten und die Zusammenhänge herausfanden. In einem nächsten Schritt wollen die beiden Schüler sich noch ausführlicher mit der Strecke befassen. Mit nützlichem Praxisbezug gestaltete sich auch das Projekt der Chemie-Gruppe. Im eigenen Umfeld und Bekanntenkreis habe man zwar noch keine Erfahrungen mit den tückischen Betäubungsmitteln machen müssen, doch sei man sich des Themas durchaus bewusst, erklären Jana Kalmbach, Anne-Catherine Abel und Felix Glaser. ?Eine kleine Probe aus dem Getränk genügt, um festzustellen, ob K.O.-Tropfen enthalten sind?, erläutert Felix Glaser. Der Test selbst dauert zwar nur wenige Augenblicke, doch um das Verfahren in der Handhabung noch einfacher zu gestalten und quasi ein problemloses ?Mitführen in der Handtasche? zu ermöglichen, wie Anne-Catherine Abel und Jana Kalmbach meinen, arbeitet daher auch die Chemie-Gruppe derzeit an den Feinheiten. Mit den überarbeiteten Projekten geht es für die wissenschaftsbegeisterten Schüler Ende März dann in die nächste Runde von ?Jugend forscht? zum Landeswettbewerb nach Stuttgart.

 
Nachricht vom 02.03.2012
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