Schönau (pele). Am 18. März wählt die Bundesversammlung den neuen Bundespräsidentn.Eine von 1240 Delegierten ist die Schönauerin Ursula Sladek, Mitbegründerin und Geschäftsführerin der Elektrizitätswerke Schönau (EWS). Die Bundesversammlung setzt sich aus den Abgeordneten des Bundestages und einer gleichen Zahl von Wahlleuten aus den einzelnen Bundesländern zusammen. Letztere werden von den Länderparlamenten entsprechend den jeweiligen politischen Stärkeverhältnissen gewählt. Nominiert wurde Ursula Sladek von den baden-württembergischen Grünen. Bei der Abstimmung am 18. März treten der DDR-Bürgerrechtler Joachim Gauck und die als Nazi-Jägerin bekannte Journalistin Beate Klarsfeld an. Als Kandidat von Union, SPD, Grünen und FDP ist Gauck der klare Favorit. Klarsfeld tritt für die Linke an.