Zell. ?Das Rätsel um Constanze Mozarts Foto? heißt es zum Auftakt der Veranstaltungsreihe ?Webers Reigen? am Dienstag, 6. März, um 19.30 Uhr im Ratssaal in Zell. Der Altöttinger Stadtarchivar Alfred Zeller berichtet vom Fund eines Fotos vom Oktober des Jahres 1840. Es zeigt den in Altötting ansässigen Komponisten und Chorleiter Max Keller mit seiner Familie und deren prominenten Gast, die 78 Jahre alte, von Arthritis gepeinigte Constanze Nissen, verwitwete Mozart, geborene Weber. Es ist das einzige Foto von Constanze Mozart und dokumentiert ziemlich sicher die Feier zu Kellers 70. Geburtstag. Erst im Jahr zuvor war das Verfahren für lichtbildnerische Aufnahmen, die Daguerreotypie, von der Pariser Akademie der Wissenschaften veröffentlicht worden. Im Nachlass der Familie Keller wurde auch Constanzes Todesanzeige gefunden. Constanze Nissen, verwitwete Mozart, geborene Weber, starb am 6. März 1842 in Salzburg. Am Dienstag, Constanzes 160. Todestag, werden nach dem Vortrag bei einem Empfang bayrische Schmankerln gereicht; unter anderem gibt es Kir Royal, Mozartsprudel, Obatze, Fleischflandl und Violinschnecken. Der Eintritt ist frei. Die Organisation und Moderation der Veranstaltung liegt in den Händen von Heidi Knoblich. Das ?Duo Furore? (Violine und Kontrabass) umrahmt den Abend mit Werken von W. A. Mozart. Die Veranstaltungsreihe ?Webers Reigen? steht im Jubiläumsjahr unter der Schirmherrschaft von Regierungspräsident Julian Würtenberger. Weitere Informationen im Internet unter www.heidi-knoblich.de.