Weil am Rhein. Mehmet Gürcan Daimagüler liest am Montag, 12. März, 20 Uhr, im Weiler Kesselhaus aus seinen Büchern ?Kein schönes Land in dieser Zeit ? Das Märchen von der gescheiterten Integration? und ?Warum ich Deutschland liebe, aber die Deutschen hasse! Eine Provokation?.Eine Veranstaltung der Buchhandlung Müller mit dem Arbeitskreis Migration der Volkshochschule Weil am Rhein. Daimagüler ist ein Mann auf der Suche nach einem Platz zwischen den Kulturen. Er spricht besser deutsch als viele Deutsche, ist besser ausgebildet, war in Harvard und Yale und zahlt mehr Steuern. Trotzdem fühlt er sich nicht integriert. Woran liegt das? Wie steht es wirklich um die Integration von ?Mitbürgern mit Migrationshintergrund? in Deutschland? In provokativen Thesen analysiert er seine Situation und die vieler anderer. Eine Lösung scheint nicht in Sicht: Eigentlich müsste er wie viele andere auch seiner feindlichen Heimat den Rücken kehren. Aber genau das will er nicht. Deshalb hat er dieses Buch geschrieben, in dem er die Entwicklung einer tragfähigen deutschen Leitkultur einklagt. Mehmet Daimagüler kam 1968 in Siegen zur Welt. Seine Eltern kamen 1963 als Gastarbeiter nach Deutschland. Er studierte Jura, Romanistik und Volkswirtschaftslehre in Bonn. An der Harvard University erwarb er den ?Master of Public Administration?.