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Warnstreik am Flughafen Schönefeld begonnen - Zuvor Ausstand in Tegel
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Berlin (dpa) - Am Flughafen Berlin-Schönefeld sind Mitarbeiter der Passagier- und Gepäckabfertigung in einen Warnstreik getreten. Die Gewerkschaft Verdi hat die etwa 100 Beschäftigten der Spätschicht aufgerufen, von 18.30 bis 22.00 Uhr die Arbeit niederzulegen.

Passagiere müssen mit Flugausfällen und Verspätungen rechnen. Grund für den Warnstreik ist ein Tarifkonflikt zwischen dem Flughafendienstleister Globeground und Verdi.

Bereits am Morgen hatten rund 200 Globeground-Beschäftigte am Flughafen Tegel für dreieinhalb Stunden die Arbeit ruhen lassen. Am viertgrößten deutschen Flughafen fielen 30 Flüge aus, und es gab Verspätungen von bis zu eineinhalb Stunden.

Mit den Warnstreiks will die Gewerkschaft Druck auf die laufenden Tarifverhandlungen für die 1500 Globeground-Beschäftigten machen. Verdi fordert 4 Prozent mehr Geld für zwölf Monate. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben für die unteren Einkommen Tariferhöhungen von bis zu 18 Prozent vorgeschlagen, in höheren Einkommensgruppen aber auch Abstriche verlangt.

Der Geschäftsführer von Globeground Berlin, Bernhard Alvensleben, nannte es unangemessen und irritierend, dass die Mitarbeiter am selben Tag, gleich zweimal streikten, ohne dem Unternehmen Gelegenheit zur Erwiderung zu geben. Alvensleben forderte Verdi auf, über das jüngste Tarifangebot des Unternehmens zu verhandeln.

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Nachricht vom 02.03.2012
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