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Projekt Lagune macht zwei Schritte voran
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Grenzach-Wyhlen (mh). Etwas ruhig ist es in der letzten Zeit um das geplante Projekt "Lagune" geworden. Dies lag vor allem daran, dass zunächst intensiv geprüft werden musste, ob von der auf der Schweizer Rheinseite gelegenen Industrie bei einem Störfall möglicherweise mit negativen Auswirkungen auf die Bewohner einer Überbauung in der "Lagune" zu rechnen wäre. Dazu wurde von einem renommierten Gutachter eine Expertise erstellt, dessen Ergebnis nun vorliegt. Danach steht fest, dass die gesetzlichen Achtungsabstände eingehalten sind, und dass die Bebauung am Rhein nicht mit der Industrie auf der anderen Rheinseite kollidiert. Dieses Ergebnis sollte nun in der nächsten Zeit vom Regierungspräsidium Freiburg in einer schriftlichen Stellungnahme bestätigt werden. Nachdem das Lagunenprojekt bereits zum "Leuchtturmprojekt" bei metrobasel ausgerufen wurde, hat die Lagune nun auch den offiziellen Kandidatenstatus bei der Internationalen Bauausstellung IBA Basel 2020 erhalten. Die IBA möchte die trinationale Region Basel durch wegweisende Projekte mit einem gemeinsamen grenzüberschreitenden Nutzen städtebaulich weiter entwickeln. Bis in den Herbst sollen die derzeit noch offenen Fragen geklärt werden. Dazu gehört unter anderem die Frage der Erschließung des Gebiets mit dem Öffentlichen Nahverkehr. Hier ist angedacht, die vorgesehene Fußgängerbrücke zumindest auch für den Busverkehr auszulegen. Damit könnte eine attraktive Buslinie von Wyhlen nach Pratteln geschaffen werden, die auch die südlichen Wohngebiete von Wyhlen besser an das Busnetz anbinden würde. Dies wäre eine wichtige Ergänzung des öffentlichen Nahverkehrsystems am Hochrhein. Derzeit gibt es auf eine Länge von 15 Kilometern entlang des Rheins zwischen Basel und Rheinfelden keine Verbindung von der deutschen auf die Schweizer Seite.

 
Nachricht vom 16.03.2012
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