Von Ulf Körbs Rheinfelden. Das ehemalige Kaufhaus Blum hat neue Besitzer: Eine Investorengruppe rund um den Rheinfelder Rolf Brugger hat die Immobilie von den Gebrüdern Blum übernommen, um es neu zu vermarkten. "Wir wollen etwas Positives für die Stadt tun, das über die bisherigen Aktivitäten hinausgeht", erklärte Brugger gestern der Presse. Dabei beschrieb er auch gleich das "Wir": Dabei handele es sich um ihn selbst, den Architekten Manfred Lietzow und den Rechtsanwalt Gert Liesenbrink. Die Drei haben gemeinsam mit ihrem Schweizer Partner, der Immobiliengesellschaft P&"F die "Hochrhein-Center GmbH" mit Sitz in Rheinfelden für das Projekt aus der Taufe gehoben. Derzeit läuft die Suche nach einem attraktiven "Ankermieter", der nicht nur interessant für die Stadt ist, sondern auch als Magnet für die anderen Mieter in dem Gebäude dienen soll. Für die Immobilie gibt es derzeit zwei Umbau-Varianten: Entweder bleibt es im Grunde wie bisher, oder das Erdgeschoss wird um einen Anbau auf dem Parkplatz erweitert. Das hänge aber von den Vorstellungen der Mieter ab, so Brugger. Für diese Planung wird Architekt Lützow verantwortlich zeichnen, während Brugger selbst als Geschäftsführer der neuen Firma, die nichts mit seinen bisherigen Unternehmungen zu tun hat, fungieren wird. Fest steht dagegen, dass das Gebäude von Grund auf saniert werden muss. Während über den Kaufpreis zwischen den Geschäftspartnern Stillschweigen vereinbart wurde, beziffert Brugger die Umbaukosten mit rund sechs Millionen Euro. Dabei schätzt er, dass es zu einer Bauzeit von rund 18 Monaten kommen wird. Doch zunächst muss der Geschäftsbesatz sichergestellt werden. Dabei sollen es Anbieter mit einem Sortiment des "gehobenen Mittelfeldes" werden, so Brugger, die die Angebotslücken in Rheinfelden schließen können. Auf die Branchen will er sich indes noch nicht festlegen.