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Konsenztrasse ist interessant
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Rheinfelden (kör). Noch muss der Gemeinderat am Donnerstag, 22. März, in seiner Sitzung ab 17 Uhr im Rathaus zustimmen, aber in einer vorläufigen Stellungnahme hat die Rheinfelder Stadtverwaltung dem Regierungspräsidium der "Konsenztrasse" zwischen Wehr und Bad Säckingen eine Favoritenrolle zugesprochen. Was auch mit ganz handfesten Vorteilen für den Dinkelberg begründet wird. Zugleich aber mahnt Oberbürgermeister Eberhard Niethammer Verbesserungen für den Abschnitt 98.4 im Bereich Karsau-Minseln an. Hier müsse noch einmal zumindest über eine überdachte Troglösung nachgedacht werden. Diesem Wunsch der Anwohner folgend hat der Hauptausschuss auch einer Ergänzenden Untersuchung durch das Lörracher Planungsinstitut Regio-Plan Rapp zugestimmt (wir berichteten). Laut Niethammers Stellungnahme konnte hierfür auch der Regionalverband als Mit-Auftraggeber gewonnen werden, der schon die Untersuchungen für die Konsenztrasse mitfinanzierte. Der Vorteil dieses neuen Streckenvorschlags zwischen Wehr und Bad Säckingen erkennt man in Rheinfelden bekanntlich darin, dass eine den Dinkelberg entlastende Querung zwischen dem Wiesental und dem Hochrhein über die B 518 angeboten wird. Dadurch würde vermieden, so meint man im Rathaus, dass der Schwerverkehr weiterhin die B 34 zwischen Brennet und Rheinfelden nutzt und dann erst in Rheinfelden-Ost auf die Autobahn fährt. Ein endgültiges Urteil über die neue Variante will die Stadtverwaltung aber noch nicht abgegeben. Dafür seien noch keine Aussagen getroffen worden über wichtige Einzelheiten wie die Kosten. Außerdem beurteilt die Stadtverwaltung weder die baulichen und städtebaulichen Auswirkungen der neuen Variante, da sie nur außerhalb Rheinfeldens von der bisherigen Planung abweichen.

 
Nachricht vom 21.03.2012
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