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Fußgängerampel ist Dauerbrenner
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Hausen (hjh). Edgar Steinfelder brachte zu Beginn der Gemeinderatssitzung am Dienstag einen Stein ins Rollen, der schon lange Zeit rollt: "Es ist an der Zeit, massive Maßnahmen einzuleiten, um die verkehrsgefährdenden Zustände rund um die Ampel am Fußgängerüberweg über die B317 zum Bahnhof Hausen/Raitbach zu beenden." Den Bürgermeister forderte Steinfelder auf, bei der neuen Landrätin vorstellig zu werden und mit ihr zusammen "endlich eine vernünftige Lösung zu finden." Beim Bürgermeister und den Gemeinderäten rannte Edgar Steinfelder mit seinem Vorstoß und schließlich auch mit den Hinweis, eine Bürgerinitiative gründen zu wollen, offene Türen ein. Auch Martin Bühler sieht nun, nachdem im Landratsamt ein etwas anderer Wind weht, Chancen, endlich etwas bewegen zu können. Auch die Polizei habe signalisiert, dass sie demnächst Kontrollen durchführen werde, in Zivil, um einmal die tatsächlichen Zustände in Augenschein nehmen zu können. Nachdem die Bahn ihr Gelände verkauft habe, sei die Möglichkeit, das Problem mit einer Über- oder Unterführung aus der Welt zu schaffen, in weite Ferne gerückt. Zur Debatte stehe eine Verlegung der Ampel weg aus dem direkten Kreuzungsbereich oder eine Lösung mit Vorampeln, um Autofahrer rechtzeitig auf die besondere Verkehrssituation beim Bahnhof aufmerksam zu machen. Allerdings, so Bühler, müsse man auch die Fußgänger, darunter sehr viele Schüler, sensibilisieren. Denn ebenso wie Autofahrer immer wieder das Rotlicht der Ampel ignorieren, werden gleiche Verstöße auch bei den Verkehrsteilnehmern auf zwei Beinen registriert, gab der Bürgermeister zu verstehen.

 
Nachricht vom 22.03.2012
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