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Zeller Luft wehte im Saal
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Singen, klatschen, schunkeln: Beim st?ischen Altennachmittag herrschte durchweg tolle Stimmung. Fotos: sc

Weil am Rhein (sc). Der erste städtische Seniorennachmittag im katholischen Gemeindehaus St. Peter und Paul war wieder ein voller Erfolg. Zünftige Musik, Gedichte und Geschichten sorgten für allerbeste Unterhaltung. Im frühlingshaft dekorierten Saal begrüßte Organisatorin Christel Stauß mit Stadträtin Hilla Eichin eine "treue Besucherin des Seniorennachmittages" und viele erwartungsvolle Gäste. Unter der Leitung von Hans­peter Kummerer spielte sich die "Wildsau-Musik" aus Zell im Wiesental, dem Ort, in dem Stauß aufgewachsen ist, mit bekannten und beliebten Musikstücken in die Herzen der Zuhörer. Sabine Rudiger, die Nichte von Christel Stauß und einzige Frau in dem zehnköpfigen Musikerensemble, führte temperamentvoll und kernig durch das Programm. Und " die Musikkapelle war auch für Überraschungen gut. Die Zuhörer staunten nicht schlecht, als plötzlich, mitten im Lied, alle auf dem Boden lagen und liegend munter weiterspielten. Die Musiker erhielten für ihren Auftritt, der zum Schunkeln, Klatschen und Mitsingen animierte, kräftigen Applaus. Für heitere, besinnliche und humorvolle Stimmung sorgten die zwei Brüder Andreas und Bernhard Klauser mit Beiträgen von Gerhard Jung und Paul Nunnemacher. In einem Lied, bei dem der ganze Saal den Refrain "rutsch e bizeli nöcher" mitsang, präsentierten die Brüder das Rezept gegen die Kälte des Winters. Als Zugabe gab es hier noch eine "Seniorenstrophe". Während Andreas Klauser mit beeindruckender Stimme von "den maulfaulen Wälder" oder davon, dass "Musik Frieden schafft", berichtete, wurde er von seinem Bruder Bernhard auf der Gitarre begleitet. Für Christel Stauß und eine Seniorin, die ebenfalls aus Zell stammte, spielten die "Wildsau-Musiker" ganz speziell den Zeller Narrenmarsch. "S friert mi grad", sagte Stauß, die kräftig mitgesungen hatte, nach diesem Lied begeistert. Seit vierzig Jahren lasse sie es sich an der Fasnacht nicht nehmen, in ihren Heimatort zu fahren und dort zünftig Fasnacht zu feiern. "Das ist das Höchste für mich", freute sich Stauß, und das Publikum freute sich mit ihr. Dann dankte Christel Stauß dem bewährten Team, das in Küche und Saal zum Gelingen des Seniorennachmittages beigetragen hat. Es sind dies: Antonie und Walter Domzol, Elfriede Schepperle, Margret Löscher, Gertrud Neckermann, Agnes Kern, Heidi Hartmann und Getrud Sommerhalter.

 
Nachricht vom 19.03.2012
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