Weil am Rhein (jas). Verkehrskontrollen, Unfälle und die Bewältigung des täglichen Staus an den beiden Autobahngrenzübergängen Weil am Rhein und Rheinfelden fordern die Kräfte des Autobahnpolizeireviers Weil am Rhein, das mit 31 diensthabenden Beamten zurecht kommen muss. Planmäßig stünden dem Revier 37 Beamten zu, teilte gestern Revierleiter Albert Effinger mit. Das größte Problem aber sei die Fluktuation. "In den vergangenen vier Jahren haben wir 34 Kollegen begrüßt und wieder verabschiedet", machte Effinger die Situation deutlich. Vor allem junge Polizeikräfte reizt laut Effinger die Autobahnpolizei wenig. "Sie wollen mehr Action", sagte er. So wird er in diesem Jahr auch auf zwei Kollegen verzichten müssen, die sich im Vorjahr auf die Kontrolle von Lkw-Bremsen spezialisiert hatten - mit Erfolg: sie zogen 613 Fahrzeuge mit defekten und damit gefährlichen Bremsen heraus - 77 mehr als 2010. "Diese Zahlen werden wir dieses Jahr nicht mehr erreichen", sagte Effinger, zeigte sich aber gleichwohl zuversichtlich, dass sich die Personalsituation im Herbst verbessert. Ein besonderes Augenmerk will die Autobahnpolizei künftig auch auf die Überladung Ladung von Fahrzeugen werfen. "Wir werden dieses Jahr kräftig in Fortbildungen investieren, sagte Effinger.