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Ansturm auf die Gymnasien bleibt aus
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Von Ursula König Lörrach (uk). Mit Spannung sahen die weiterführenden Schulen den diesjährigen Anmeldungen entgegen. Erstmals können Eltern selbst entscheiden, welche Schulart ihr Kind nach der vierten Klasse besuchen wird. Die verbindliche Grundschulempfehlung gehört der Vergangenheit an.Viele Eltern scheinen sich trotzdem weiterhin an den Rat der Lehrer zu halten. Stichtage für die Anmeldungen waren der 28. und 29. März. Unserer Zeitung liegen die Zahlen aus Lörrach nun vor. Am wenigsten überrascht zeigte sich Dr. Peter Kunze, Schulleiter des Hebelgymnasiums. Mit 72 Anmeldungen wird es drei überschaubare Klassen geben, eine davon voraussichtlich mit hochbegabten Schülern. Den Rückgang der Anmeldungen um bis zu 15 Schüler führt er allerdings nicht auf die fehlende verbindliche Schulempfehlung zurück. Denkbar sind für ihn eher Gründe wie die, durch den derzeitigen Umbau bedingte Raumnot oder das neu eröffnete Oberrheingymnasium in Weil am Rhein. Dafür hat die Anzahl der Schüler aus dem Kandertal zugenommen. Auch für den Schulleiter des Hans-Thoma-Gymnasiums in Lörrach, Hubert Bernnat, sind die Anmeldezahlen eher unauffällig. Mit knapp 170 angemeldeten Schülern kann er auf den ersten Blick keine nennenswerte Veränderung feststellen: "Ich denke, dass es keine große Rolle spielt. Die Eltern scheinen sich weiterhin an den Empfehlungen der Grundschullehrer zu orientieren, auch wenn sie nun unverbindlich ist" Das scheint bei der Theodor-Heuss-Realschule nicht der Fall zu sein. Im kommenden Schuljahr wird es eine Klasse mehr geben. Schulleiterin Bärbel Spira wird acht Prozent mehr Schüler einteilen. Für die fünfte Klassenstufe hat sie 129 Anmeldungen, möchte aber mit Schlussfolgerungen noch vorsichtig sein.

 
Nachricht vom 31.03.2012
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