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Um den Schachsport verdient gemacht
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Joachim M?r, Vorsitzender des Schachclubs Sch?-Todtnau (rechts), wurde von B?rmeister Bernhard Seger mit der Ehrennadel des Landes ausgezeichnet. Foto: Peter Schwendele

Von Peter Schwendele Schönau. Für seine vielfältigen Verdienste um den Schachsport erhielt Joachim Münzer am Montag in der Gemeinderatssitzung aus den Händen von Bürgermeister Bernhard Seger die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg. Münzer ist seit 54 Jahren im Schachclub Schönau-Todtnau aktiv, seit 35 Jahren ist er dessen Vorsitzender. Damit habe der Geehrte die Geschicke des Schachclubs Schönau-Todtnau wesentlich mitgeprägt, sagte der Bürgermeister in seiner Laudatio. Mehr noch: Joachim Münzer habe sich insgesamt um den Schachsport verdient gemacht. Vor allem sei sehr lobenswert, dass immer wieder auch Jugendliche im oberen Wiesental an dieses Spiel herangeführt werden. Münzers Aktivitäten und die seiner Mitstreiter im Schachclub seien gerade in der heutigen Zeit, in der es immer schwieriger werde, Menschen für die Ausübung eines Ehrenamts zu gewinnen, nicht hoch genug zu bewerten, so Seger. Der Schachclub sei eine "sehr stabile Truppe", was mit ein Verdienst von Joachim Münzer sei. Der Geehrte stelle sich seiner Aufgabe stets mit Freude und habe in den vergangenen Jahrzehnten einen ungeheuren Zeitaufwand erbracht. "Ich finde es toll, wie sie mit den Jugendlichen umgehen und sie fürs Schach begeistern", sagte Seger abschließend. Für ihn sei diese Auszeichnung eine große Ehre, bekundete im Anschluss Joachim Münzer. Er sei als junger Bursche in den Schachclub gekommen, habe Freude am Spiel gehabt und dann auch gern Verantwortung übernommen. "Ich will meine Ämter noch lange ausüben", sagte der Geehrte unter dem Beifall des Gemeinderats. Münzer bedankte sich bei der Stadt Schönau dafür, dass sie dem Schachclub Räume im Pavillon zur Verfügung stellt, in dem die Vereinsmitglieder ihrer Passion nachgehen können.Gegnerische Mannschaften würden das eigene Team oft wegen dieser kommunalen Unterstützung beneiden. Abschließend räumte Joachim Münzer ein, dass es nicht immer einfach sei, den Spielbetrieb am Laufen zu halten. Denn man habe vor allem aus den Reihen der Gymnasiasten im oberen Wiesental immer wieder talentierte Spieler, doch diese würden in der Regel nach dem Abitur die Gegend verlassen, um anderswo zu studieren.

 
Nachricht vom 04.04.2012
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