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phaenovum-Schüler sehr erfolgreich
Preistr?r des Landeswettbewerbs Jugend Forscht: Den ersten Platz im Fachbereich Physik haben Lorenz Eberhardt und Tobias Schemmelmann erhalten, und auf Platz Drei positionierten sich Lukas Wieg, Leonard Bauersfeldt und Marcel Neidinger, ebenfalls im Fachbereich Physik.Im Bild von links nach rechts: Lorenz Eberhardt, Tobias Schemmelmann, Marcel Neidinger,Leonard Bauersfeld und Lukas Wieg
Das phaenovum Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck war bei dem 47. Landeswettbewerb "Jugend forscht", in der Schwabenlandhalle in Fellbach sehr erfolgreich: Ein Team hat den ersten Platz im Fachbereich Physik erzielt und sich damit sogar für den Bundeswettbewerb im Mai in Erfurt qualifiziert. Ein weiteres Team wurde mit dem dritten Platz ausgezeichnet. Beide Schülergruppen gehören zum Fachbereich Physik/NanoSciences. "Uns gefällt, was Du im Kopf hast" heißt das Motto beim Wettbewerb "Jugend forscht" in diesem Jahr. Junge Nachwuchsforscher waren aufgefordert, ihre Ideen in kreative Forschungsprojekte umzusetzen. Tobias Schemmelmann (Hans-Thoma-Gymnasium Lörrach) und Lorenz Eberhard (Kant-Gymnasium Weil am Rhein) taten dies mit Erfolg mit dem Projekt "Wer klopft denn da" Physik eines besonderen Spechts". "In unserer Arbeit haben wir uns mit einem verblüffenden Spielzeug näher beschäftigt. Der so genannte "Klopfende Specht" besteht aus einem kleinen Holzspecht, der über eine Feder mit einer Muffe befestigt ist. Wird die Muffe über eine senkrecht stehende Stange nach oben geschoben und der Specht kurz angetippt, so bewegt er sich ruckartig und klopfend die Stange hinunter." erklärt Lorenz Eberhard, der auch schon in anderen Wettbewerben erfolgreich war. Durch eine Videoanalyse der Dynamik wurden zunächst einzelne Phasen der Bewegung identifizieren und mit eigenen Modellen, die für den Zusammenhang von Reibung- und Stoßprozessen relevanten Parameter variiert und analysiert. Eine ausführliche theoretische Betrachtung der Bewegungsgleichungen ermöglichte eine Simulation der physikalisch spannenden Vorgänge. Der anschließende Vergleich zeigte, dass die theoretischen Ergebnisse sehr gut mit den Experimentellen übereinstimmen. Die Gruppe wurde mit dem ersten Platz ausgezeichnet und kann ihre Arbeit beim Bundeswettbewerb im Erfuhrt vorstellen. Mit dem Projekt "Bullroarer, das australische Urtelefon" konnten sich die erst 14 und 15 Jahre alten Schüler Lukas Wieg, Leonard Bauersfeld und Marcel Neidinger, vom Hans-Thoma-Gymnasium in Lörrach gegen die ältere Konkurrenz durchsetzen und kamen auf den hervorragenden dritten Platz. Ein Musikinstrument, welches man sofort mit den Aborigines, Ureinwohnern Australiens in Verbindung bringt, ist das Didgeridoo. Der Bullroarer ist auch ein traditionelles Musikinstrument der Aborigines. Es besteht aus einer Schnur und einem Holzplättchen, das über dem Kopf geschwungen wird. Dabei erzeugt der Bullroarer einen tiefen surrenden Ton, der dem Brüllen eines Stieres ähnelt. Die Schüler haben die Funktionsweise erforscht und sich damit auseinander gesetzt, welche relevanten Parameter wie die Länge der Schnur oder die Art der Plättchen eine Rolle spielen. Beide Teams hatten zuvor den Regionalwettbewerb von jugend-forscht in Freiburg gewonnen. Insgesamt ist das für die Physiker des phaenovums ein überragender Erfolg, der auch durch das hohe Engagement und hervorragende fachliche Unterstützung ihres Betreuers Herrmann Klein ermöglicht wurde. Nachdem die Jury die Projekte bewertete, konnte die Öffentlichkeit sich über die Arbeit der ForscherInnen informieren. Die Qualität und Darstellung der zahlreichen Projekte in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik / Informatik, Physik und Technik beeindruckte ebenso wie die qualifizierten Erläuterungen der JungforscherInnen. In diesem Jahr meldeten in Baden-Württemberg 1069 Jugendliche insgesamt 532 Arbeiten an, von denen sich 111 Teilnehmer mit ihren 54 Projekten für den Landeswettbewerb qualifiziert haben. Landesweit gingen über 10.000 junge Forscher an den Start. Begonnen hatte alles im Jahr 1965, als Henri Nannen, damaliger Chefredakteur des STERN, zum ersten Wettbewerb aufrief. Die Geschichte des Wettbewerbs liest sich wie ein erfolgreicher Lebenslauf: 1969 wurde der Wettbewerb "Schüler experimentieren" als Juniorsparte für Teilnehmer bis 14 Jahre eingerichtet, seit 1977 ist der Bundespräsident Schirmherr des Wettbewerbs und 1991 fand der erste gesamtdeutsche Wettbewerb statt.
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