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Schwere Geburt
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Zahlreiche Schw??er beteiligten sich an der intensiven Diskussion ? die Zukunft des Bades, doch deutlich wirksame L?gen wurden noch nicht gefunden. Foto: Rolf Rei?ann

Schwörstadt (rr). In Schwörstadt wurde am Donnerstag ein Förderverein für das Schwimmbad gegründet. In der Gründungsversammlung traten aber schnell Widersprüche zutage. Während Bürgermeister Arthur Bugger gleich um Vorschläge zur Unterstützung des Freibadbetriebes bat, erwarteten etliche Zuhörer zunächst Informationen zu den kostenträchtigsten Positionen. Da diese hauptsächlich durch das Personal entstehen, wird ehrenamtliche Mitarbeit wohl die effektivste Form für Einsparungen sein. Der Einsatz des Schwimmmeisters kann kaum gekürzt werden, es sei denn die Öffnungszeiten würden reduziert, so wie der Bürgermeister es vorschlug. Doch die Bürger wünschten längere Öffnungszeiten, um die Attraktivität des Bades zu erhöhen, auch regten sie gelegentliche Abendveranstaltungen an. Als attraktive Einnahmequelle könnte sich der Kiosk entwickeln. Ihn zu verpachten regten zwar einige Gesprächsteilnehmer an, jedoch wären dann, wie Bugger zu Recht begründete, auch die Erlöse beim Pächter. Also bleibt wohl doch nur die Möglichkeit, dass der Kiosk ehrenamtlich von einem Förderverein betrieben würde. Doch nur wenige Personen sahen sich dazu in der Lage. Aber Bereitschaft zur ehrenamtlichen Mitarbeit gab es dennoch. Ein Bürger bot an, für mehrere Woche die Kasse zu übernehmen, doch insgesamt ist die dauerhafte Anwesenheit von Helfern noch nicht geklärt. Als Bürgermeister Bugger die anwesenden 34 Bürger über die Gründung eines Fördervereins abstimmen ließ, schlossen sich 27 diesem Vorhaben an, fünf Anwesende enthielten sich und zwei stimmten dagegen.

 
Nachricht vom 14.04.2012
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