Grenzach-Wyhlen (art). Eine besondere Biologie-Stunde mit Biologie-Lehrerin Marion Stüber stand vor kurzem abends bei der Klasse 5a des Lise-Meitner-Gymnasiums auf dem Programm: Mit Taschenlampen und Eimern traf man sich auf dem Schulhof zur Amphibien-Beobachtung und Rettung von Erdkröten und Grasfröschen im Bereich Kantstraße/Schneckenbergweg/Bandweg in der Nähe des Schulzentrums.Diese Aktion wurde auch von vielen Eltern und Geschwistern mit unterstützt. Wie in jedem Frühjahr wandern jetzt wieder Grasfrösche, Erdkröten und Bergmolche in mehrtägigen Etappen aus ihren frostgeschützten Winterquartieren hin zu ihren Laichgewässern. In Grenzach-Wyhlen betrifft dies vor allem die Gebiete beim Schlössle in Grenzach, den Bereich Schlossgasse und Burgackerweg sowie Steingasse/Buckmatten und das Gebiet beim Schulzentrum. Die Schüler haben außerdem Informationsblätter im Bereich Ruschbach-Silberstück beim Schulzentrum verteilt. Darin werden vor allem die Autofahrer darum gebeten, in den Abendstunden, insbesondere bei milder und feuchter Wetterlage, sehr vorsichtig zu fahren und die Gegend beim Schulbiotop zu meiden. Denn vor allem bei feuchter Witterung könne man in den nächsten Wochen die Frösche allabendlich antreffen. Laichgewässer befinden sich im Gebiet Ruschbach-Silberstück vor allem in der Nähe des Ruschbachs, im Bandweg, der Jaspersstraße sowie beim Schulzentrum. Die Tiere überqueren bei ihrer Wanderung die Straßen. Da sie erst nach Anbruch der Dunkelheit unterwegs sind, werden sie häufig überfahren. Eine weitere Gefahr stellen die Gullys dar, in die viele hineinfallen und sich nicht mehr selbst befreien können, wird weiter betont. Die Amphibien seien sehr nützliche Tiere, denn sie fressen mit Vorliebe Fliegen und Mücken. Neben zahlreichen natürlichen Gefahren sei jedoch der Straßenverkehr ihr größter Feind. Hinweisschilder weisen derzeit auch wieder auf die Krötenwanderung hin.