Zell-Atzenbach (ue). Als eine "kleine, aber dennoch starke Gruppe" bezeichnete Pfarrer Franz Leppert in der Jahreshauptversammlung die KAB (Katholische Arbeitnehmer Bewegung) in Atzenbach, die sich vor allem um die Belange der abhängig Beschäftigen kümmert. Faire Bedingungen für alle Arbeitnehmer sowie für Familien mit Kindern gehören zu den gesellschaftspolitischen Zielen der KAB. Seit langem kämpft man bundesweit für den Erhalt des Sonntags als arbeitsfreien Tag. "Ganz wichtig ist es, den Zusammenhalt zu unterstreichen", so Pfarrer Leppert. Hierzu zählen auch Projekte in der Dritten Welt, wie beispielsweise die intensiv gepflegte Patenschaft zwischen der Erzdiözese Freiburg mit den Menschen in Peru. In Erinnerung gebracht wurden die Aktivitäten der Atzenbacher Gruppe von Bernhard Ludwig. An mehreren Veranstaltungen nahmen insgesamt 125 Personen teil. Ebenfalls auf großes Interesse stieß ein Lichtbildvortrag von Peter Langenstein zum Thema "Mit dem Fahrrad auf dem Jakobsweg". Als nächsten Termin kündigte Pfarrer Leppert für den 23. Mai eine Veranstaltung zum Thema "Was tun, wenn die Stunde kommt", an. Von der Versammlung zum neuen Vorsitzenden gewählt wurde Bernhard Ludwig aus Häg-Ehrsberg. In ihren Ämtern bestätigt wurden der stellvertretende Vorsitzende Gerhard Lais und Schriftführerin Rosmarie Hierholzer. Für die Prüfung der Kasse sind künftig Ursula Böhler und Kurt Hierholzer zuständig.