Suche in Redaktionsseiten
Stimmung!
Aus aller Welt
Lokales
Anzeigen
Abos & Service
Freizeit & Spass
Ticketverkauf
Leserreisen
Fotogalerie
E-Paper
Profil & Kontakt
 
Mehr als nur trinationale Touren
zurück Diese Seite drucken
 

Von Marco Fraune Regio. Die IBA Basel 2020 wird greifbar. Gerhard Zickenheiner hat gestern die tours3-App mit GPS-gesteuerten Routen erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und im Rahmen einer Fahrradtour mit politischen Vertretern gleich getestet. Beim offiziellen Startschuss wurde von Seiten der IBA Basel, des baden-württembergischen Landesverkehrsministeriums und des Kantons Basel-Stadt der Stellenwert der Internationalen Bauausstellung hervorgehoben. IBAtours3 soll ein Pool für alle Freizeittouren innerhalb der Region um Basel und als Plattform für Sportler, Kulturinteressierte, Vereine und Bürger des trinationalen Raumes werden. Kern ist dabei die Tourensammlung, die bevorzugt auf ein Smartphone geladen und dann zu Fuß oder auf dem Fahrrad genutzt werden kann. "Wir sehen uns als Kulturvermittler und Geschichtenerzähler", verweist IBAtours3-Entwickler Gerhard Zickenheiner auf die in den Tourentipps enthaltenen Hintergrundinfos zu den Routen. Er hofft, dass die Nutzer sich so in Gegenden bewegen, die sie vorher noch nicht erlebt haben " womit der trinationale Raum in den Blick rückt. Genau auf die Besonderheit, dass mit Deutschland, der Schweiz und Frankreich drei Länder über das Radfahren oder Wandern verbunden werden, nahm auch die aus Stuttgart angereiste Staatssekretärin des Landes-Verkehrsministeriums des Landes Baden-Württemberg, Gisela Splett, in den Blick, die als Schirmherrin der trinationalen Freizeittourenplattform IBAtours3 gewonnen wurde. "Ganz im Sinne der grün-roten Verkehrspolitik" sei die Tourenplattform, da Mobilität von Fußgängern und Fahrradfahrern im Zentrum steht. Die IBA sei für die Landesregierung zwar angesichts der Entfernung bis zum Dreiländereck und auch der Zeitschiene 2020 noch nicht sonderlich bekannt. Sie wolle das Kabinett aber noch dieses Jahr näher informieren. Und nicht nur das. Die Staatssekretärin stellte auch Fördergeld in Aussicht. Man wolle eine "gewisse kleine Unterstützung" in den nächsten Jahren leisten. Der IBA-Präsident, Regierungsrat Dr. Hans-Peter Wessels, beschied seiner Kollegin, dass man auf einer Wellenlänge sei. "Wir wollen der velofreundlichste Kanton der Schweiz werden." Mit der tours3-App werde die grenzüberschreitende Verbindung gelebt. Diese Applikation werde einem breiten Publikum näher gebracht, freute sich auch IBA-Geschäftsführer Dr. Martin Jann darüber, dass die Bevölkerung von der IBA etwas Greifbares an die Hand bekommt. "Die IBA ist wertsteigernd für die Metropolitanregion." Auf das "Zusammenwachsen" der Region hob auch der heimische Grünen-Landtagsabgeordnete Josha Frey ab. Dabei solle der genutzte Raum nicht in der Fläche wachsen, zielte er auf den Freizeitwert des Projektes ab und nicht auf eine Ausweitung der Wohnbebauung in Basel. u" Mehr zur kostenlosen tours3-App: www.tours3.com

 
Nachricht vom 26.06.2012
zurück Diese Seite drucken
 
 
 
     
Impressum