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Papier: Gesetz zu Beschneidungen geht nicht auf die Schnelle
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Berlin (dpa) - Die rituelle Beschneidung von Jungen muss nach Auffassung des ehemaligen Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, per Gesetz geregelt werden. Eine Legalisierung sei nötig, um nach dem Kölner Urteil Rechtssicherheit zu schaffen. Ein solches Gesetz sei nicht auf die Schnelle zu machen, sagte Papier dem «Focus». Das Landgericht Köln hatte Beschneidungen von Jungen aus religiösen Gründen für rechtswidrig und strafbar erklärt. Papier bezeichnete dieses Urteil als «verfehlt».

 
Nachricht vom 21.07.2012
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