Suche in Redaktionsseiten
Stimmung!
Aus aller Welt
Lokales
Anzeigen
Abos & Service
Freizeit & Spass
Ticketverkauf
Leserreisen
Fotogalerie
E-Paper
Profil & Kontakt
E-Paper
Aus aller Welt
Lokales
Was Wann Wo
Boulevard
abocard
Anzeigen
Gewusst wo
Leser werben Leser
Leserreisen
TV Programm
Singlebörse
Gesundheitsnetz
Handelsregister
Photo Gallerie
Spunk
 
FES bringt Licht in"s Dunkel
zurück Diese Seite drucken
 
Joachim Weihmann, Nils Goldbeck (SEWA), Y?l Dicko (SEWA), Sebastian Engelhardt, Marius L?lin (Solar-AG), Andreas Schal?(Solar-AG) und Stefan Windisch (FES) Foto: Bonomi

Lörrach (bon). Die Solar-AG der Freien Evangelischen Schule (FES) bringt Licht in"s Dunkel: Sie unterstützte den Verein Sonnenenergie für Westafrika (SEWA) bei der Finanzierung einer Photovoltaikanlage für eine burkinische Grundschule in Déberé-Ling. Das Problem der Grundschule im Dorf war das von vielen Schulen und Krankenhäusern auf ländlichem Gebiet: Ab 18 Uhr wird es dunkel, und als einzige Lichtquellen dienen Petroleumlampen. Diese sind allerdings teuer und ihr Ruß ist gesundheitsgefährdend. Schüler und Lehrer können deswegen nur schlecht lernen oder sich auf den Unterricht vorbereiten. Das Ergebnis: geringe Abschlussquoten. Burkina Faso zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Der Verein SEWA organisiert seit 15 Jahren die Elektrifizierung von Schulen. Seitdem können in 56 Schulen jeden Abend ein bis zwei Klassenräume für sechs Stunden dank einer Solaranlage beleuchtet werden. "Die Schule wird dadurch zum Zentrum des Dorfs", sagt Yéral Dicko, Projektkoordinator. Durch die Beleuchtung gebe es Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfestunden für Schüler, Lehrer könnten sich der Unterrichtsvorbereitung widmen und Abendkurse geben, und es würden Elternabende veranstaltet. Auch die Dorfgemeinschaft profitiere von der regenerativen Energie: Es würden Alphabetisierungskurse für Erwachsene angeboten und so gegen die hohe Analphabetenrate von 75 Prozent gekämpft. Aber vor allem die "symbolische Kraft" sei den Menschen wichtig, erzählt Dicko. Abendliches Licht ist in ländlichen Regionen ein Zeichen für Entwicklung. In Déberé-Ling scheint dank der Projektpartnerschaft mit dem Verein Sol.ar (Sonne ohne Limits - aber richtig) der FES-Solar AG jeden Abend ein Klassenraum und das Büros des Schulleiters. Auf dem Dach des naturwissenschaftlichen Trakts der FES steht mit 40 Solarmodulen eine beachtliche Strom produzierenden Anlage. Vor etwa zwei Jahren kam Daniel Richter, ehemaliger Schüler und Mitglied in der Solar-AG, auf die Idee, das Projekt in Afrika zu unterstützen. Sie entstamme dem Grundgedanken "aus eigener Kraft etwas zu tun, um zum Frieden beizutragen", erzählt Joachim Weihmann, früherer Lehrer und Leiter der Solar-AG. Die Kosten für Installation und Nachbesuche von SEWA betrugen 3000 Euro. Durch verschieden Aktionen, etwa Sponsorenschwimmen und Spenden von den Firmen Hieber, Stiefvater und Kaltenbach organisierte Sol.ar das Geld für die Projektumsetzung.

 
Nachricht vom 22.01.2013
zurück Diese Seite drucken
 
 
 
     
Impressum