Medellín - Der Flugzeugabsturz in Kolumbien, der vermutlich auf Treibstoffmangel zurückgeht, stellt Experten vor Rätsel. Bei ordnungsgemäßem Betrieb sei es gar nicht möglich, dass der Treibstoff ausgeht, sagte der Luftfahrtexperte Heinrich Großbongardt. Es gebe Richtlinien, die international gelten. So müssten Piloten genug Treibstoff getankt haben, um notfalls eine Dreiviertelstunde auf die Landeerlaubnis warten zu können. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit kritisiert den Sparzwang von Billigairlines. Deren Piloten würden "dazu gedrängt, extra wenig zu tanken", um Kosten zu sparen.