Efringen-Kirchen Markgräfler Lebensgefühl

Weiler Zeitung, 16.07.2017 23:05 Uhr

Eine schöne Sommernacht, Geselligkeit in stimmungsvollem Ambiente, Sekt, Wein und feine Speisen, heiße Tanzmusik und ein funkelndes Feuerwerk zum krönenden Abschluss: Das 19. Sektfestival der Bezirkskellerei Markgräflerland ist zugleich ein Festival der Markgräfler Lebensart.

Von Silke Hartenstein

Efringen-Kirchen. Bereits ab 18 Uhr strömten die Besucher beschwingten Schrittes auf das weitläufige Festareal um den „See“ im Park der Bezirkskellerei in Efringen-Kirchen – und im Verlauf des Abends nahm die beschwingte Stimmung spürbar zu. Viele Besucher hatten sich schick gemacht, viele von ihnen waren jung. „Jung und alt sind hier beisammen“, freute sich ein Rheinweiler Ehepaar – es gehörte ebenso zu den Stammgästen dieses Festivals wie die Rockband „Exxit“, die zum Auftakt für musikalische Unterhaltung sorgte. Und so feierten die Menschen unter dem sich langsam verdunkelnden Sommerhimmel.

Für die Festivalküche waren erstmals die Gastronomen der „Krone“ in Altweil, vom Inzlinger „Wasserschloss“ sowie dem Grenzacher „Eckert“ zuständig. Sie schufen mit Handfestem wie „Vesperplättli“ und Wurstsalat und Raffinierterem wie Penne mit Pfifferlingen oder Ofenkartoffeln mit Crevetten eine gute Grundlage für Sekt, Wein oder auch die Cocktails in der Bar unter der Kastanie.

Für ausgelassene Bewegung sorgte die Festival-Stammband „Night Kings“ mit heißer Partymusik. Bereits bei ihrem zweiten Song füllte sich die Tanzfläche. Rund 4000 Besucher kamen zum Festival, ab 22 Uhr fanden nur noch diejenigen Einlass, die im Vorverkauf erworbene Eintrittskarten besaßen.

Hagen Rüdlin, Geschäftsführer der Bezirkskellerei Markgräflerland, freute sich über den guten Besuch, die gute Stimmung und wies stolz auf die neue Weinlinie „Markgräfler“ hin. Hierzu gehören Gutedel, Müller-Thurgau, Weiß-, Grau- sowie Spätburgunder, Rosé und eine Rotwein-Cuvée. Rüdlin sagte dazu: „Wenn Sie mir die Frage stellen, ob ich Baden oder Markgräflerland bin, würde ich sagen: Ich bin Markgräfler. Diese Weine bringen das Markgräfler Lebensgefühl ins Glas.“ Sein Vater und Vorgänger Gerhard Rüdlin wiederum genoss das entspannte Feiern – sein Handy hatte er daheim gelassen.

Daheim blieben auch viele Autos, denn zum Sektfestival gehören die kostenlosen Shuttlebusse. Sie brachten die Besucher aus einem weiten Umkreis sicher hin und wieder zurück.

 
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