Grenzach-Wyhlen Radfahrer genießen die freien Straßen

Die Oberbadische, 17.09.2017 17:00 Uhr

Grenzach-Wyhlen (mh). „Gemeinsam en route – ensemble unterwegs“ hieß es gestern wieder auf rund 60 Kilometer Strecke beim slowUp Basel-Dreiland. Bei bis zum frühen Nachmittag guten äußeren Bedingungen – später setzte Regen ein – machten sich Tausende von Velofahrern wieder auf den Weg, um auf verschiedenen Schleifen ungehindert von motorisierten Verkehr die Region zu erkunden.

Auch in diesem Jahr wieder führte ein Teil der Strecke durch die Doppelgemeinde. Am Kraftwerk Wyhlen querte die Route den Rhein von Augst kommend, wer wollte, konnte von hier eine weitere Schleife über Herten nach Rheinfelden radeln um dann wieder bei Wyhlen in Richtung Grenzach weiterzuradeln. Am Hörnle überquerte der Tross wieder die Landesgrenze in die Schweiz.

Schon zeitig waren die ersten Radler unterwegs, doch gegen Mittag wurde der Verkehr auf der Veloroute doch erheblich dichter. Direkt am Rheinübergang hatte das Rote Kreuz eine Erste-Hilfe-Station aufgebaut, und ein Rettungswagen war dort für eventuelle Notfälle stationiert.

Auf den Hieberparkplatz herrschte um die Mittagszeit reges Treiben. Einige Vereine hatten Verpflegungsstände aufgebaut, so dass die slow­Up-Teilnehmer hier verweilen konnten. Ob Kaffee und Kuchen, Bratwurst oder Steaks, hier kam jede auf seine Kosten. Selbstredend gab es auch kühle Getränke.

Doch nicht nur Radfahrer hatten die slowUp Strecke für sich entdeckt, es waren auch Fußgänger und Inline-Fahrer zu sehen, welche die Gelegenheit gerne nutzten, einmal ungehindert auf der Bundesstraße zu flanieren oder entlangzurollen.

Die Gemeinde hatte mit viel Aufwand die Streckenführung abgesperrt und eine Umleitungsstrecke eingerichtet. Doch eine nicht unerhebliche Zahl von Autofahrern, wie der Konvoi von Schweizer Automobilisten, die zu einer Hochzeit nach Grenzach wollten, hielten sich nicht an die Beschilderung und mussten dann schließlich doch feststellen, dass ab der Kantstraße kein Durchkommen mehr war. Geduldig erläuterte der dort postierte Gemeindemitarbeiter den Autofahrern, wie sie zur Umleitungsstrecke finden konnten.

Die slowUp-Teilnehmer genossen indes die stau- und abgasfreie Fahrt auf der abgesperrten Strecken. Viele, die in diesem Jahr dabei waren, hatten auch schon in den vergangenen Jahren mitgemacht und freuten sich auch diesmal über die Gelegenheit, ganz ungestört in die Pedale zu treten.

 
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