Kandern (jut). Ein klassisches Adventskonzert gab es diesmal nicht an der August-Macke-Schule – obwohl weihnachtliche Titel nicht unter den Tisch fielen. Vielmehr wollten Schüler der Musizierklassen, der Mundharmonikaklasse, des Chors aus der 6a und 6c sowie die Instrumentalsolisten zeigen, was sie in rund 18 Monaten Musikunterricht gelernt haben. Das konnte sich dank des Einsatzes der Musiklehrer Friedrich Renkert und Daniel Kiefer dann auch hören lassen.

Die Aula der Schule war voll besetzt, vor der Eingangstür verkauften Schüler Glühwein und Punsch, zudem gab es Pommes und heiße Würstchen.

Die Musizierklasse startete als Orchesterformation mit „Jingle Bells“, „Let’s rock“, „Up on a Housetop“ und dem „Hard Rock Blues“ – und zeigte erstaunliches Können, berücksichtigt man die kurze Zeit, die die Kinder ein Instrument spielen.

Außerdem: „Wir spielen live, da darf man auch mal einen Fehler machen“, erinnerte Friedrich Renkert. Die Einzelregister trugen anschließend kleine moderne Kompositionen nacheinander vor, so Celine Gerhart auf der Querflöte, Julian Malek, Yannik Brunner und Sebastian Sziwek auf der Trompete, Katharina Bürgin, Marie Strittmatter und Katharina Luetke mit der Klarinette, Elena Götz und Annina Zambo mit dem Saxophon, Lara Wohlschlegel, Fabio di Miceli und Sebastian Weber auf dem Tenorhorn.

Als Schlagzeuger glänzte Anis Mateos-Elaadak, auf dem Klavier die beiden Achtklässlerinnen Antonia Müller und Mila Chaiyavan. Mila interpretierte dabei zu viel Beifall das bekannte „River flows in you“.

Richtig viel Spaß hatte die Mundharmonikaklasse mit dem Lied „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“. Sehr konzentriert spielten die Sechstklässler danach auf dem Glockenspiel das zum Instrument passende „Kling, Glöckchen klingelingeling“. Und mit einem nicht alltäglichen, gerappten „Alle Jahre wieder“ wünschte der Chor der 6a und 6c dann den Gästen einen fröhlichen Advent.

Rektorin Ulla Ganzke war stolz auf Schüler und Musiklehrer: Sie machte aber auch deutlich, dass Musikinstrumente Geld kosten – eine Klarinette beispielsweise 900 Euro, eine Trompete 400 Euro, ein Saxophon 800 Euro. Die Eltern rief sie zum Spenden für die Anschaffung und Reparaturen von Instrumenten auf. Schüler mit Spendenkörbchen standen am Ausgang bereit.