Kandern Rückblick und Vortrag

Weiler Zeitung, 22.04.2017 00:00 Uhr

Kandern-Riedlingen (sih). „Es war ein ereignisreiches Jahr“, fand Vorsitzende Gisela Bauer bei der gut besuchten Hauptversammlung der Landfrauen Kandertal. Langweilig wurde es den Vereinsmitgliedern aus den Kanderner Ortsteilen Holzen, Riedlingen, Tannenkirch und Wollbach nicht, auch nicht an diesem Abend. Unter dem launigen Titel: „Ich schaue nur die Schokolade an und bringe schon ein Kilo mehr auf die Waage“ folgte der Versammlung ein Vortrag von Uta Pokorny über Gesundheit durch optimalen Stoffwechsel.

Rückblick

Zu den Aktivitäten gehörten Arbeitseinsätze wie die Präsentation zum Thema „Getreide“ beim Aktionstag zum 50-jährigen Bestehen des Landfrauenbezirks Lörrach in Schwörstadt-Dossenbach, die Mitwirkung an der Bewirtung der Gäste beim Jumelage-Treffen von Kandern und Soufflenheim und gesellige Anlässe wie die Teilnahme am Landfrauentag des Bezirks Lörrach in Welmlingen.

Darüber hinaus veranstalteten die Landfrauen einen Gymnastikkurs mit 17 Teilnehmern in der Kandertalhalle und einen vegetarischen Kochabend mit Elisabeth Zumkeller mit 16 Teilnehmern. Am Besuch samt Töpfer-Schnupperkurs in Eleonore Krämers Töpferei nahmen acht Frauen teil.

Finanzen

Im vergangenen Vereinsjahr wurde laut Andrea Hombergers Kassenbericht ein kleiner Gewinn erzielt, die Kasse weist ein gutes Polster auf. Einnahmen kamen unter anderem über den Verkauf von Landfrauen-Backbüchern und einen Kochkurs herein.

Ausblick

Bei der Versammlung wurden Vorschläge für Aktivitäten gesammelt. Innerhalb kürzester Zeit fiel den 24 Frauen dazu eine Menge ein, von Koch- und Gartenkursen bis zur Kräuterwanderung und Segwaytour.

Wahlkampf

Einziger Mann in der Runde war Gerhard Zickenheiner, Bundestagskandidat für die Grünen des Wahlkreises Lörrach-Müllheim. Der Architekt und Kreisrat stellte sich vor, überreichte das Buchpräsent „DorfLeben“ und versprach, sich im Falle seines Einzugs in die Bundesregierung für die Belange der kleinteiligen Landwirtschaft in Südbaden einzusetzen. Diese Form der Landwirtschaft, so Zickenheiner, werde bei den Fördergeldern stark benachteiligt gegenüber bäuerlichen Großbetrieben. Des Weiteren wolle er ein Ansprechpartner sein für die Landfrauen, zumal diese häufig den größten Teil der Arbeitslast in der Nebenerwerbslandwirtschaft schulterten.

 
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