Kandern Viele Baustellen beschäftigen die Stadt Kandern

Weiler Zeitung, 16.04.2015 23:00 Uhr

Kandern (ag). 53 Mitglieder hat der CDU-Ortsverband Kandern, zu dem auch Malsburg-Marzell gehört. Darüber informierte Ulrike Lerner, Vorsitzende der CDU Kandern, bei der Mitgliederversammlung. In Kandern gab es einen Austritt wegen eines Umzugs, in Malsburg-Marzell waren im vergangenen Jahr vier Austritte zu verzeichnen. Ulrike Lerner konnte aber auch von zwei neuen Mitgliedern berichten.

Die CDU-Vorsitzende ließ die Aktivitäten im vergangenen Jahr noch einmal Revue passieren. Sie erinnerte etwa an die Tour mit dem Bundestagsabgeordneten Armin Schuster durch Malsburg-Marzell sowie an ein Grillfest des Stadtverbands im August. Zufrieden zeigte sie sich mit den Kommunalwahlen im vergangenen Mai. Ulrike Lerner berichtete außerdem, dass das CDU-Bürgertelefon, jeden Samstagmorgen steht ein anderes Mitglied aus dem Gemeinderat für Fragen und Anregungen bereit, gut angenommen werde.

Schließlich lobte die CDU-Vorsitzende die Arbeit von Bürgermeister Dr. Christian Renkert. Er agiere erfolgreich und professionell und werde von allen Fraktionen unterstützt, sagte sie.

Christian Renkert seinerseits lobte in seinem Grußwort die Unterstützung durch die Fraktionen in seinen ersten beiden Jahren als Bürgermeister. Gerade die Anfangszeit sei nicht einfach gewesen, erklärte er und bedankte sich für ein „angenehmes Miteinander“.

In seinem Beitrag beleuchtete der Bürgermeister den Stand aktueller Maßnahmen in Kandern. Unter anderem sprach er auch den Hochwasserschutz an. Die Baumaßnahme samt Stadtsanierung sei nun zwar so gut wie abgeschlossen, jedoch würde das Projekt die Stadt nach wie vorbeschäftigen.

Renkert gab außerdem aktuelle Informationen zum geplanten Umbau des Feuerwehrgerätehauses sowie zum Neubau des Kindergartens mit vorangehendem Architektenwettbewerb.

Der Wohnraum werde knapp und sollte erweitert werden, erklärte der Bürgermeister. Als Neubaugebiet erschlossen werden soll nun das Areal zwischen dem Forsthaus und dem jetzigen Kindergarten, ein „Filetstück in Kandern“, wie Renkert erklärte. Neuer Siedlungsraum für die Stadt könne aber auch auf dem Tonwerkeareal gewonnen werden. In diese Pläne sei nun wieder Bewegung gekommen.

Ein weiteres großes Thema in Kandern ist die Schulentwicklung. Renkert wies darauf hin, dass die neue Gemeinschaftsschule ein Beschäftigungsangebot auch zu den Randzeiten erfordere. Hierfür konnte er sich zum Beispiel die Einbindung der Musikschule Markgräflerland vorstellen. Das Konzept Gemeinschaftsschule geht aber auch mit notwendigen Umbaumaßnahmen einher. Erforderlich seien etwa die Erweiterung der Mensa sowie eine behindertengerechte Toilette im Schulgebäude, zählte Renkert auf. „Die Schule bleibt ein Thema“, war sich der Bürgermeister sicher.

 
 

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