Lörrach Das „Hebel“ hautnah erleben

Die Oberbadische, 20.03.2017 22:08 Uhr

Von Veronika Zettler

Beim Tag der offenen Tür bot das Hebel-Gymnasium die Möglichkeit, Schule und Fachbereiche gründlich unter die Lupe zu nehmen. Vor allem die derzeitigen Viertklässler konnten sich am Samstag einen Eindruck verschaffen. „Wir hören immer wieder von Eltern, dass der Tag der offenen Tür für sie und ihr Kind die wichtigste Entscheidungshilfe war“, erklärte der stellvertretende Schulleiter Stefan Wiedenbauer.

Lörrach. Englischstunde mit Mister Knall. Beeindruckend, was die Fünftklässler schon alles können und wie sie blitzschnell das jeweils gesuchte „Umbrella Word“ finden. Aber auch in den „gläsernen“ Französisch-, Latein- und Griechischunterricht durfte man hineinschnuppern. Gleich mehrfach gab es „Latein für Viertklässler“, um etwaige Berührungsängste mit der alten Sprache gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Beim Tag der offenen Tür präsentierte sich die Schule von ihrer bunten, vielfältigen und lebendigen Seite. Die Vorbereitungen starteten schon im Dezember. Das ganze rund 60-köpfige Kollegium habe sich beteiligt, so Stefan Wiedenbauer, zudem die Elternschaft, die für Verpflegung und Bewirtung sorgte.

Kein Bildungsbereich, der am Samstag nicht in irgendeiner Form vertreten war. Im NWT-Trakt (Natur-Wissenschaft Technik) im Untergeschoss demonstrierte das Hebel-Gymnasium, dass auch hier die Naturwissenschaften eine große Rolle spielen. Fachbereichsleiterin Hildegard Schad zeigte bei einem kleinen Rundgang die von Schülern aufwendig gebauten Brücken, Konstruktionen aus der Robotik und die von Zehntklässlern konzipierten und gebauten Solarkocher und Brennstoffzellen.

Mit der Singklasse für die 5. und 6. Klassen bietet das Hebel-Gymnasium einen innovativen Musikunterricht, der primär mit der Stimme arbeitet und von einer externen Gesangspädagogin verstärkt wird. Bei der Eröffnung präsentierten die jungen Sängerinnen und Sänger drei Stücke aus der bevorstehenden Musicalaufführung.

Vom eheramtlichen Engagement vieler Schüler konnte man sich unter anderem am Infotisch der Streitschlichter oder bei den Schulsanitätern überzeugen. Wie Letzteres funktioniert, erklärte Antonia Jüdt aus der zehnten Klasse: „Zuerst muss man einen Erste-Hilfe-Schein machen, danach wird eingeteilt, wann man Dienst hat und im Fall des Falls zur Verfügung stehen muss.“

Derweil standen Nico Granitzer und Daniel Korell mit Lehrerin Maria Kannen-Schmidt für das Afrika-Projekt hinter ihrem Stand. Der Erlös aus dem Verkauf von Schokolade, Armbändern und den von Siebtklässlern gemalten Karten geht zum Teil an die Kinder- und Jugendinitiative „Plant for the Planet“, zum anderen Teil an die Partnerschule des Hebel-Gymnasiums in Kenia.

 
 

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