Maulburg Pergola soll

Markgräfler Tagblatt, 14.09.2017 00:00 Uhr

Gerhard Specks Bitte, die er in der Bürgerfragestunde des Gemeinderats äußerte, schien Gehör gefunden zu haben: Mehrheitlich billigte das Gremium die Erneuerung des Spielplatzes in der Scheinbergstraße und die Erweiterung des Spielplatzes in der „Brunnstube“.

Maulburg (hp). Die in der Gemeinde vorhandenen Spielplätze sind teilweise in die Jahre gekommen. Deshalb sollen sie Stück für Stück instandgesetzt beziehungsweise erneuert werden. Um die Bevölkerung einzubinden, wurde die Projektgruppe „Spielplätze“ ins Leben gerufen. Ziel dieser Projektgruppe, die sich aus Eltern und Pädagogen zusammensetzt, ist es nicht nur, die Spielplätze zu optimieren beziehungsweise neu zu gestalten. Jeder Spielplatz soll andere Spielmöglichkeiten bieten, um das Interesse der Kinder zu wecken. Die Mädchen und Jungen sollen sich im gesamten Ortsgebiet zum Spielen treffen.

Nachdem der Gemeinderat im Juli einen Sachstandsbericht zur Planung erhalten hatte, stand am Montagabend die Auftragsvergabe zur Debatte. Sandra Fluri vom Bauamt der Gemeinde stellte die Maßnahmen im Detail vor. Beim Spielplatz in der Scheinbergstraße haben sich demnach gegenüber der Vorstellung keine Veränderungen ergeben. Hier hat man sich für eine Neukonzeption entschieden, bei der lediglich die vorhandene Schaukel stehen bleibt. Ein Trampolin, eine Klettermöglichkeit sowie eine sogenannte Rollenrutsche sollen das Spielangebot abrunden.

Der Spielplatz in der „Brunnstube“ soll laut Fluri wieder eine Reifenschaukel erhalten. Der Wasserspielplatz soll ausgebaut und der Sandspielbereich erweitert werden. Was die Beschattung des Wasserspielbereichs betrifft, regte die Projektgruppe eine Pergola-Lösung mit Rankpflanzen an.

Die Kosten für die Erneuerung des Spielplatzes in der Scheinbergstraße wurden am Montagabend mit rund 33 000 Euro beziffert; sowohl der Planung als auch der Vergabe wurde zugestimmt. Zugestimmt wurde auch der Planung für die Erweiterung des Spielplatzes in der „Brunnstube“. Weil noch ein Montageangebot fehlt, soll die Vergabe zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

In der vorangegangen Debatte warnte Christian Leszkowski (SPD) davor, zu viel in den Spielplatz zu packen: Die Kinder sollten selbst was tun. Vor Bruno Sahners (SPD) Anregung, Spielgeräte in Eigenregie zu bauen, warnte die Verwaltung schon aus Sicherheits- und Haftungsgründen.

 
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