Rheinfelden Der Besuch des Staatssekretärs hat sich gelohnt

Die Oberbadische, 17.03.2016 20:15 Uhr

Rheinfelden/Schwörstadt (kör). Die Abschnitte zwischen Rheinfelden und Tiengen der A 98 sind in den „Vordringlichen Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans eingestuft worden, ließ der CDU-Bundestagsabgeordnete Armin Schuster jetzt wissen. In seiner Pressemitteilung folgert er, der Vorort-Besuch des Staatssekretärs im Bundesverkehrsministeriums, Norbert Barthle, Anfang März (wir berichteten) habe sich ausgezahlt. Besonders die Situation in Schwörstadt habe ihn erschüttert, erwähnt Schuster.

Nach Angaben des Unionspolitikers soll der 7,1 Kilometer lange Abschnitt der Hochrheinautobahn von Rheinfelden bis Schwörstadt mit vier Fahrstreifen auf der Bergtrasse ausgebaut werden. Der Teil zwischen Schwörstadt und Tiengen wird zunächst mit einer Fahrbahn verwirklicht. Die Finanzmittel für den Bau werden im Planungszeitraum bis 2030 eingeplant. Für den Vollausbau der A 98 bis Tiengen wurde Planungsrecht erteilt, teilt Schuster weiter mit.

Offensichtlich wurde aber der Wunsch der Tunnel-Bürgerinitiative Minseln-Karsau noch nicht berücksichtigt. Denn der Abgeordnete schreibt auch: „Nun kommt es darauf an, in der Offenlegung einen gangbaren Kompromiss für die Überdeckelung bei Karsau-Minseln zu erzielen.“

Auch der für Rheinfelden und Schwörstadt CDU-Landtagsabgeordnete Felix Schreiner freut sich in einer Pressemitteilung über diese Nachricht. Er schreibt: „ So konnte ein klares Signal für die A 98 zwischen Rheinfelden und Tiengen, die Entlastung von Schwörstadt erreicht werden. Ich freue mich, dass der Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt ein klares Signal für eine Autobahn am Hochrhein abgeben hat. Nun gilt es Planungen voran zu treiben, dass wir mit dem Bau auch wirklich vorankommen.“

 
 

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