Rheinfelden Die Stadt-CDU sieht sich bestätigt

Die Oberbadische, 03.11.2015 23:02 Uhr

Genau 31 Monate nach seiner Wahl zum Vorsitzenden des 239 Mitglieder zählenden CDU-Stadtverbands Rheinfelden präsentierte Eckhard Hanser bei der Hauptversammlung eine positive Bilanz.

Rheinfelden (lu). „Der Stadtverband steht gut da und zeigt große Geschlossenheit“, befand Hanser. Als großen Erfolg wertete er die Wiederwahl des Bundestagsabgeordneten Armin Schuster mit 44,7 Prozent. Ebenso freute er sich, dass die CDU bei der Kommunalwahl im vergangenen Jahr gut abgeschnitten hat und mit elf Sitzen im Gemeinderat die stärkste Fraktion stellt. „Wir sind in Rheinfelden wieder die größte politische Kraft, und zwar dies mit Abstand“, betonte Hanser in Anwesenheit des Landtagsabgeordneten Felix Schreiner und Paul Renz, dem Chef der Gemeinderatsfraktion, die beide ebenfalls zur Versammlung sprachen (wir berichten noch). In den Ortsteilen müssen man indes noch besser werden, auch was die Findung von Kandidaten betreffe.

Stolz zeigte sich der Vorsitzende zudem darüber, dass mit Diana Stöcker bei der Bürgermeister-Wahl eine gute Lösung gefunden worden sei. Die neue Homepage laufe rund und insgesamt habe es 96 Veranstaltungen gegeben, unter anderem die Besuche des baden-württembergischen Spitzenkandidaten Guido Wolf, des Landtagsabgeordneten Volker Schebesta und des Europaabgeordneten Andreas Schwab. Und auch von der Arbeit im Vorstandsteam ist er absolut überzeugt. „Ich schätze vor allem das innovative und diskussionsfreudige Klima“, so Hanser.

Zwei Themen waren es letztlich, die der Vorsitzende noch ansprach. Zum einen betonte er, dass der Stadtverband voll und ganz hinter den Aussagen von Kanzlerin Angela Merkel beim Thema Flüchtlinge stehe. „Wir müssen helfen, das ist unsere knallharte Pflicht, daran kommen wir nicht vorbei“, erklärte Hanser. Es gelte, den Zustrom zu kanalisieren und zu geregelten Verhältnissen zu kommen. Weiteres Thema war natürlich der geplante Steg über den Rhein. Da dürfe es auch innerhalb der CDU andere Meinungen geben. Er als Steg-Befürworter wünscht sich, dass das Prozedere mit dem Bürgerentscheid unter optimalen Voraussetzungen durchgezogen werden kann und die nötigen Infos transportiert werden. Sein sehnlichster Wunsch: „Wir wollen, dass die Leute zur Wahl gehen und ihre Meinung klar zum Ausdruck bringen“, unterstrich Hanser.

Frauen-Union

Vorsitzende Loni Eichmann berichtete von zahlreichen Aktivitäten und Aktionen, unter anderem den Verkauf von Waffeln sowie Unicef-Karten, Diskussionsrunden zu aktueller Tagespolitik, Beteiligung beim Tag der Frau sowie Mithilfe an Wahlständen. Engagiert hat sich die Frauen-Union auch für den Verbleib des Seniorentreffs Gambrinus am jetzigen Standort im alten Rathaus.

Senioren-Union

Von einer Vielzahl an behandelten Themen berichtete Vorsitzender Erich Blatter. Dazu zählten Wohnformen im Alter, der möglichst lange Verbleib in den eigenen vier Wänden, Tagespflege sowie das Miteinander der Generationen. „Ziel ist es, die Lebensbedingungen zu verbessern, Hilfen zu vermitteln und über die Angebote zu informieren“, striche er heraus.