Rheinfelden. Gemeinsam mit ehrenamtlich engagierten Jugendlichen und Erwachsenen will Rheinfelden am Samstag, 12. November, die Rahmenbedingungen für ein zukunftsfähiges ehrenamtliches Engagement diskutieren. Dabei geht es um Fragen wie „Vereinbarkeit von Beruf und Ehrenamt, Anerkennungskultur und Vernetzung“.

Die Vorbereitungen für die Beteiligungswerkstatt „Vision 2030: Rheinfelden ist engagierte Stadt“, laufen auf Hochtouren. Gerade inhaltlich wird hart gearbeitet, denn allen Beteiligten ist es wichtig, dass nicht „nur diskutiert“ wird. „Am Ende der Veranstaltung sollen ganz konkrete Handlungsempfehlungen und Maßnahmen stehen“, betont Günther Schmidt vom Quartiersmanagement des SAK Lörrach. Jeder Teilnehmer soll mit dem Gefühl nach Hause gehen, etwas bewegt und angestoßen zu haben.

Die Gruppendiskussionen werden jeweils von einem Tandem aus jungen und erfahrenen Akteuren geleitet. Damit wollen die Organisatoren auch zeigen, dass Ehrenamt nicht nur etwas für ältere Menschen ist. Gerade in den Vereinen gibt es eine große Zahl Jugendlicher, die sich engagieren und wertvolle Arbeit leisten. Wie sehen diese beispielsweise die Frage der Anerkennungskultur?

Tobias Studer von der Fachhochschule Nordwestschweiz, der das Eingangsreferat halten wird, und Matthias Zeller vom SWR, der die Veranstaltung moderiert, zeigten sich von den Arbeitstreffen sehr angetan und freuen sich auf die Veranstaltung. „Dieses Thema betrifft die ganze Gesellschaft, quer durch alle Generationen, und Rheinfelden stellt die richtigen Fragen“, meint Studer. Er ist sich sicher, dass es Antworten auf diese Fragen braucht, um auch in Zukunft Menschen für ehrenamtliches Engagement zu begeistern.

Weitere Informationen: Die Teilnahme an der Beteiligungswerkstatt „Vision 2030: Rheinfelden ist engagierte Stadt“ ist kostenfrei. Um eine Anmeldung unter s.franosz@rheinfelden-baden.de wird gebeten. Die Veranstaltung findet am Samstag, 12. November, von 10 bis 14.30 Uhr im Jugendhaus (Tutti-Kiesi) statt.