Rheinfelden Mit Fleiß und Talent zum Erfolg

Die Oberbadische, 09.04.2017 14:55 Uhr

Von Gerd Lustig

Erneut hat die Große Kreisstadt einen wunderbaren Abend des Sports erlebt. Elena Brugger und Tim Meier als Einzelsportler sowie der KSV Rheinfelden in der Teamwertung: Das sind die Sportler des Jahres 2016.

Rheinfelden. Bei einer gelungenen Veranstaltung im Campus, noch dazu erfrischend garniert durch die „Redhouse Jazzgang“ unter der Leitung von Eckhard Hanser und in launiger Art moderiert vom Stadtsportausschusschef Dieter Wild, wurden die Ringerin vom TuS Adelhausen, der Mountainbiker vom RSV sowie die Ringermannschaft, die den Durchmarsch von der Verbandsliga in die Regionalliga schaffte, zu den neuen Champions gekürt. Weiterhin wurden vor rund 200 Gästen aus Lokalpolitik, Verwaltung und Vereinen auch zahlreiche andere Sportler für ihre Leistungen im vergangenen Jahr geehrt, ebenso auch einige Ehrenamtliche (wir berichten noch). Die Pokale und Trophäen hatte in diesem Jahr Glaskünstler Wilfried Markus geschaffen.

„Ich bin fasziniert von den Erfolgen der hier Nominierten und Geehrten“, freute sich Oberbürgermeister Klaus Eberhardt, der von einer wunderbaren Veranstaltung sprach, die vom Stadtsportausschuss mit Empathie und lobenswerter Begeisterungsfähigkeit über die Bühne gebracht wurde. Insgesamt wertete er den Abend der Sportlerehrung als einen fantastischen Leistungsbeweis, der wieder einmal gezeigt habe, wie gut und wie breit die Stadt in Sachen Sport aufgestellt sei. Letztlich ermunterte er die Athleten: „Halten Sie ihrer Sportart die Treue und bringen sie auch weiterhin soviel Begeisterung mit.“

Lobende Worte hatte auch Dieter Wild gefunden. „Ihr seid alles Sportler, die mit ihren Leistungen weit über die Stadtgrenzen hinaus auf sich aufmerksam gemacht haben“, sagte der Vorsitzende des Dachverbandes, dem inzwischen 37 Vereine mit mehr als 10 000 Aktiven angehören. Den Sport an sich betrachtet er als eine „enorm wichtige gesellschaftliche Aufgabe“.

„Und unsere Stadt ist beim Sport wirklich gut aufgestellt, sowohl im Leistungs- als auch im Breitensport“, unterstrich Wild.

Und was haben die Sportler des Jahres 2016 Großartiges geleistet? Die 19-jährige Ringerin Elena Brugger, die inzwischen Psychologie in Freiburg studiert, holte sich den EM-Titel bei den Juniorinnen, wurde Dritte bei der WM sowie auch Dritte bei den Deutschen Meisterschaften der Frauen. Ausgezeichnet wurde sie zudem mit dem Titel „Nachwuchsringerin des Jahres“.

Mountainbiker Tim Meier gewann seinen UCI-Weltcup bei den Junioren in Südafrika, wurde Dritter beim Bundesligarennen am Nürburgring, dazu Vierter in Ortenberg und Siebter in Titisee. Bei der Deutschen Meisterschaft der Männer Elite in Bodenmais schaffte er es auf Patz 12. Und: Der 17-Jährige wurde in den Nationalkader der Junioren U 19 berufen.

Der KSV Rheinfelden brachte das Kunststück fertig, nach dem bereits sensationellen Aufstieg in die Oberliga hier ebenfalls sein Meisterstück zu machen und in die Regionalliga, der künftig zweithöchsten Liga der Ringer, aufzusteigen. Das Besondere dabei: Der KSV behielt in allen Oberliga-Kämpfen die Oberhand und ging stets als Sieger von der Matte.