Rheinfelden Stadt schwingt sich auf zwei Räder

Die Oberbadische, 20.04.2017 19:50 Uhr

200 Jahre Fahrrad: Das wird im Land Baden-Württemberg groß gefeiert. Und da will auch die Stadt Rheinfelden mit von der Partie sein. Erstmals hat man sich daher in die Aktion „Stadtradeln“ des Klima-Bündnisses, dem größten kommunalen Netzwerk zum Klimaschutz, eingeklinkt.

Rheinfelden (lu). Oberbürgermeister Klaus Eberhardt und Klimaschutzmanagerin Erika Höcker rufen die Bürger zum Mitmachen auf und fordern: „Treten Sie 21 Tage für den Klimaschutz, die Radverkehrsförderung und lebenswerte Kommunen in die Pedale und sammeln Sie Kilometer für ihr Team und Ihre Kommune, und zwar vom 3. bis 23. Mai.“ Den Teilnehmern winken am Ende attraktive Preise.

Ziel beim „Stadtradeln“, das es im Übrigen seit mittlerweile zehn Jahren gibt und bei dem schon mehr als 500 Städte bundesweit teilgenommen haben, ist, innerhalb des besagten Zeitraums möglichst viele Kilometer zu radeln, beruflich oder privat, das ist egal. Mitmachen können alle Bürger, die in Rheinfelden leben oder arbeiten, zur Schule gehen oder im Verein sind. Von der Aktion durch die CO 2-freie Fortbewegung profitiert nicht nur die Umwelt. Den engagiertesten Kommunen winken eine deutschlandweite Auszeichnung sowie den Teilnehmern attraktive Sachpreise rund um das Thema Fahrrad. Voraussetzung zur Teilnahme ist indes eine Registrierung, und die ist ab sofort online möglich unter: www.stadtradeln/rheinfelden-baden

„Das besondere an der Aktion ist, dass man sich als Einzelperson registrieren kann, man kann aber auch Teams bilden oder sich Teams anschließen“, erklärt Erika Höcker als Koordinatorin vor Ort. Die gefahrenen Radkilometer müssen dann nur noch in dem dafür vorgesehenen Online-Radelkalender auf der Stadtradeln-Homepage eingetragen werden. Noch einfacher geht es mit der entsprechenden App.

Und die Klimaschutzmanagerin ist von der Aktion begeistert und hofft auf viele Mitradler. „Die ersten Reaktionen waren sehr positiv“, erklärt Höcker. Im vergangenen Jahr machten rund 500 Kommunen mit rund 177 000 Teilnehmer erradelten knapp 32,8 Millionen Kilometer. Und so ist auch das Stadtoberhaupt von der Idee zum Klimaschutz überzeugt, und Klaus Eberhardt betont: „Das Fahrrad ist das ideale Verkehrsmittel. Radfahren ist praktisch, macht Spaß, spart Geld und hält gesund und fit, kurz: Für mich ist das Fahrrad als Verkehrsmittel für Kurzstrecken nicht zu toppen.“

Wer noch mehr für das Klima tun möchte, kann sich auch als Stadtradel-Star zur Verfügung stellen. Diese verzichten für den ausgewählten Zeitraum komplett auf das Auto und geben bei Erika Höcker den Autoschlüssel ab. Teilnehmende Velofahrer erhalten darüber hinaus die Möglichkeit, über die Meldeplattform „Stadtradeln-Radar“ die Rheinfelder Stadtverwaltung innerhalb des Aktionszeitraumes auf störende oder gefährliche Stellen im Radwegenetz aufmerksam zu machen.

 
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