Ringen Die Sache mit den Wehwehchen

Die Oberbadische, 02.12.2016 00:48 Uhr

Drei Kämpfe stehen in der 1. Bundesliga noch aus, und dennoch stehen die vier Playoff-Teilnehmer wohl schon fest. Der KSV Aalen, KSV Ispringen, ASV Nendingen und der SV Germania Weingarten haben beste Chancen, den Titel unter sich auszumachen. Von Mirko Bähr Rheinfelden-Adelhausen. Nach einer überraschend starken Rückrunde musste der TuS Adelhausen zuletzt Federn lassen. Nach dem Heimcoup gegen Nendingen schlugen danach drei Pleiten in Serie zu Buche. Jetzt steht am Samstag auswärts der Kampf beim SV Germania Weingarten auf dem Programm. Auch wenn es für den TuS in den letzten drei Begegnungen wohl nur noch um die Ehre geht, so steht für Trainer Florian Philipp fest, dass man sich nicht hängen lässt: „Bundesligaringen ist so ähnlich wie „Mensch ärgere dich nicht“. Man will jedes Mal gewinnen.“ Man werde motiviert die Reise ins Nordbadische antreten und wolle die Chance nutzen, wenn sich diese biete. Im Hinkampf war das Duell eine enge Kiste. Der TuS hatte am Ende mit 12:14 das Nachsehen. Pascal Eisele war damals der Unglücksrabe, als er deutlich gegen Damian Janikowski führte und auf die Bretter geschickt wurde. Allerdings: Personell sieht es alles andere als rosig aus. „Gegen Ende der Saison werden die Wehwehchen immer größer“, sagt Philipp. Und weil der TuS in Sachen Personal ja in dieser Saison „am seidenen Faden“ hänge, mache das die gegenwärtige Situation nicht einfacher. Sezer Akgül steht nicht zur Verfügung, genauso wie Stefan Kehrer und eventuell auch Alexander Semisorow. Diesmal zwickt die Schulter. „Sein Einsatz ist fraglich, ich hoffe, er kann ringen.“ Wenn Semisorow grünes Licht gebe, sehe es auch ganz gut aus. Dann klaffe nur in der 61 kg-Freistil-Klasse eine Lücke. Das Loch, welches der Ausfall von Akgül hinterlässt, muss wieder Jugendringer Mirco Kuder stopfen. Kehrers Fehlen soll von Christian John oder Felix Krafft kompensiert werden. „Wir wollen sportlich fair die Saison zu Ende bringen“, macht Phillipp klar und mit der bestmöglichen Truppe antreten. „Wir möchten tollen Sport bieten, den Rückkampf gewinnen und uns zudem nicht nachsagen lassen, Wettbewerbsverzerrung betrieben zu haben“, macht der Adelhausener Trainer deutlich.

 
 

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