Schallbach Erstmal ein Fenster

Weiler Zeitung, 19.05.2017 23:05 Uhr

Schallbach (cre). Nun hat es doch noch eine Einigung gegeben. Waren sich die Mitglieder des Schallbacher Gemeinderats bei ihrer Sitzung im April noch uneins, wie die Sporthalle künftig zu belüften sei, entschied man sich jetzt für ein Zwei-Phasen-Modell.

Dem damaligen Vorschlag von Bürgermeister Martin Gräßlin, die Halle mittels eines einzubauenden Dachfensters zu belüften, stand der Vorschlag, eine Lüftungsanlage einzubauen, entgegen. Bei der Sitzung am Donnerstag präsentierte Gräßlin, unterstützt von Gerd Keller vom Ingenieurbüro Keller, nun einen Mix aus beidem.

In zwei Phasen

Wie der Ingenieur skizzierte, könne in einer ersten Phase ein Dachfenster, wie im April von Gräßlin vorgeschlagen, eingebaut werden. Das bedinge aber gleichzeitig den Einbau eines Abluftventilators in das zur Straßenseite gelegene Fenster sowie eine Fünf-Stufen-Schaltung für einen Lufterhitzer für kältere Tage. Inklusive Elektroanschluss veranschlagte das Ingenieurbüro hierfür rund 6000 Euro.

In der zweiten Phase könnte dann ein Zuluftgerät auf dem Dachboden installiert werden, so Keller weiter, welches besonders im Winter über ein ebenfalls zu installierendes Lüftungsrohrsystem die Halle kontrolliert mit Luft versorgen könne. Mit allen notwendigen Anschlüssen würde diese Variante die Gemeinde etwa 18 000 Euro kosten.

Würden beide Phasen in einem Gang verwirklicht, fiele der für Phase eins vorgesehene Stufenschalter zur Lufterhitzung fort, stellte Keller klar. Nach einer Diskussion, ob das Fenster mit einem Feuchtigkeits- und Wärmesensor auszustatten sei, entschied sich das Gremium einstimmig auf Vorschlag des Bürgermeisters, zunächst das Modell der Phase 1 umzusetzen. Im nächsten Jahr könne dann, sofern nötig, gemäß Phase 2 nachgerüstet werden.