Erstmals wird es in Schopfheim in den Sommerferien drei Wochen lang eine verlässliche Ferienbetreuung geben. Jede Aktionswoche hat Kapazitäten für etwa 100 Kinder. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

Die Anmeldung ist ab sofort über Internet möglich:

Fotostrecke 2 Fotos

www.schopfheim.feripro.de/

Schopfheim (jab). Auf dem Programm steht zunächst ein einwöchiges Zirkusprojekt (1. bis 5 August), dann eine zweiwöchige Spielstadt (8. bis 12 und 15. bis 19. August) - ein Angebot, das für die Steppkes sicherlich jede Menge Spaß bringt, das zugleich aber die Sorge berufstätiger Eltern um die Unterbringung ihrer Kinder während der schulfreien Zeit ein wenig mildern soll.

Die Organisatoren von Kiwanis Wiesental, Stadtverwaltung, Familienzentrum und evangelische Bezirksjugend garantieren die Betreuung jeweils von acht bis 17 Uhr. Kernzeit ist von 9 bis 16 Uhr.

Kiwanis war mit seinem Zirkusprojekt bereits in den vergangenen beiden Jahren beteiligt: Eine Woche lang konnten etwa 100 Kinder beim Familienzirkus Lamberti echte Zirkusluft schnuppern, zum Finale gab es eine selbst auf die Beine gestellte Zirkusvorstellung. Nach diesem bewährten Konzept soll es auch in diesem Jahr wieder laufen, erklärt Klaus Brutschin.

Beim Angebot der Stadt heißt es in der ersten Woche „Komm, wir bauen eine Stadt“: Mit jeder Menge Werkelei soll hier eine echte Spielstadt mit unterschiedlichen Gebäuden vom Restaurant bis zum Rathaus entstehen. In der zweiten Wochen wird die Kinderstadt unterm Motto „Leben in der Stadt“ belebt und bespielt. In Schopfheim gab es vor einigen Jahren bereit einmal eine ähnliche Aktion. Aus dieser Zeit existiere noch ein Stamm erfahrener Helfer, die sich auf die Neuauflage freuen, erklärt Jugendreferentin Silke Dantona.

Das komplette Ferienprogramm findet im Langenauer Löwenzahnstadion statt - „noch gut erreichbar, und gleichzeitig mit jeder Menge Natur drum herum“, erklärt Dantona. Weiterer Vorteil: Die Halleninfrastruktur inklusive Toiletten und Küche steht zur Verfügung, und für den Schlechtwetternotfall gibt es hier ein Dach über dem Kopf.

Die Teilnahme an der Zirkuswoche kostet 80 Euro; für das zweite und dritte Kind einer Familie gibt es gestaffelte Preise von 70 beziehungsweise 60 Euro. Beim Angebot der Stadt sind 100 Euro pro Woche fällig. Die Verpflegung ist im Preis jeweils inbegriffen. Soziale Ausnahmen sind mit Blick auf die individuelle Situation der jeweiligen Familie grundsätzlich möglich, erklären die Verantwortlichen. Sonderpreise für den Besuch von gleich zwei oder drei Betreuungswochen hingegen gibt es ausdrücklich nicht.

Zielgruppe des Angebotes sind Kinder ab sechs Jahren. Eine strikte Altersbegrenzung nach oben wollen die Organisatoren nicht setzen - „im Zweifel hilft jemand einfach schon ein bisschen mehr im Betreuerteam mit“, erklärt Silke Dantona.

Die Anmeldung erfolgt verbindlich jeweils für eine komplette Woche. Dies ist ein entscheidender Unterschied zu den offenen Spielbusaktionen der letzten Jahre. Die Plätze werden nach der Reihenfolge der Anmeldung vergeben; sind die Kapazitäten gefüllt, gibt es eine Warteliste.

Die offene Spielbuswoche mit Ganztagsprogramm der vergangenen Jahre wird es in dieser Form in diesem Jahr nicht geben. Dafür stehen kleinere Spielbusaktionen jeweils nachmittags auf der Agenda. Gleich in der ersten „halben“ Ferienwoche, von Donnerstag, 28. bis Samstag, 30. Juli - schlägt der Spielbus sein Domizil am Wiesenweg auf. Eine zweite Aktion findet vom 1. bis zum 3. August bei der Friedrich-Ebert-Schule oder im Bremt statt.