Schwörstadt A 98.5 weiterführen

Die Oberbadische, 13.01.2017 20:38 Uhr

Schwörstadt. „Wie und wann geht es mit der A 98 weiter? Dies ist die häufigste Frage in meinen Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern von Schwörstadt“, teilt Schwörstadts Bürgermeister-Kandidatin Christine Trautwein-Domschat mit. Schwörstadt leide schon seit Jahrzehnten unter dem enormen Durchgangsverkehr. Der Weiterbau der Hochrheinautobahn war denn auch das beherrschende Thema eines Austausches mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Armin Schuster. Mit dem „Gesehenvermerk“ habe das Bundesverkehrsministerium den Weg für das Planfeststellungsverfahren des Abschnitts A98.5 freigemacht, die „Offenlage“ als nächster Verfahrensschritt werde für Herbst 2017 erwartet.

Das Regierungspräsidium Freiburg benötige die Zeit, um Naturschutzbelange eingehend zu prüfen. Trautwein-Domschat stimmte mit Schuster überein, dass der Planungsabschnitt A  98.5 nicht bei Schwörstadt enden dürfe. „Die Schwörstädter müssen endlich entlastet werden. Wenn in der laufenden Machbarkeitsstudie herauskommt, dass dies mit der Bergtrasse am schnellsten und kostengünstigsten zu erreichen ist, müssen das auch unsere Nachbargemeinden akzeptieren“, forderte Trautwein-Domschat. Dann könne die Autobahn wie ursprünglich geplant direkt bis Wehr weitergebaut und dort mit der B 518 verknüpft werden, heißt es in der Mitteilung.

Trautwein-Domschat warb für ein konstruktives Miteinander der Hochrhein-Kommunen, um zügig den Weiterbau bis Waldshut-Tiengen voranzubringen.

 
 

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