„Großer Bahnhof“ für Südbadens erfolgreichste Sportlerinnen und Sportler in der großen Sporthalle im Freiburger Olympia-Stützpunkt. Der Badische Sportbund mit seinem Präsidenten Gundolf Fleischer an der Spitze, das Regierungspräsidium Freiburg und der Olympia-Stützpunkt Freiburg-Schwarzwald zeichneten die Besten der Besten im Jahr 2016 aus. Von Uli Nodler Freiburg. Auch die Grenzecke mit Hoch- und Oberrhein hatte 2016 eine Menge an sportlichen Höchst- und Glanzleistungen zu bieten. Ihren Anteil daran hatte auch die Sportstiftung Südbaden. Die stellvertretende Präsidentin Heidi Thron und Botschafterin Nicole Grether übergaben im Rahmen der Ehrung am Dienstagabend die Förderbescheide an die geförderten Nachwuchs-Athleten. Gundolf Fleischer machte in seiner emotionalen Begrüßungsansprache deutlich, dass Südbadens Hochleistungssport auch 2016 bestens aufgestellt sei. Das belege die große Zahl der geehrten Sportlerinnen und Sportler heute Abend. Olympiastützpunkthat große Zukunft Fleischer nahm auch die Plattform dieser Sportlerehrung zum Anlass, um die Athleten und Gäste umfassend über die geplante Reform der Olympia-Stützpunkte in Deutschland zu informieren. Mit seiner Aussage, dass der Bestand des Olympia-Stützpunktes Freiburg-Schwarzwald nach menschlichem Ermessen auf viele Jahrzehnte hinaus gesichert sei, löste im Auditorium großen Beifall aus. Von den vier bisherigen Olympia-Stützpunkten in Baden-Württemberg werden Heidelberg, Stuttgart und Freiburg in neuer Struktur weiter betrieben werden. Die Zukunft von Tauberbischofsheim, dem großen Fechtstützpunkt, ist ungewiss. Mächtig stolz war Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer auf die „großartigen Leistungen der Athletinnen und Athleten“ in diesem Jahr. Zudem war sie überaus angetan von den vielfältigen Bemühungen der südbadischen Sportvereine, Flüchtlinge in der Gesellschaft zu integrieren. In einer Doppelfunktion war die Mountainbike-Olympiasiegerin Sabine Spitz am Dienstagabend in Freiburg dabei. Sie moderierte zum einen überaus gekonnt mit Olympia-Stützpunktleiter Hans-Ulrich Wiedmann die Ehrungszeremonie und wurde zum anderen für ihre beiden Bronzemedaillen (Einzel, Team) bei der Mountainbike-EM und ihrer Teilnahme an den Olympischen Spielen ausgezeichnet. Mit der Offenburger Leichtathletin Christina Obergföll ehrte der südbadische Sport an diesem stimmungsvollen Abend eine der erfolgreichsten deutschen Leichtathletin für ihr sportliches Lebenswerk. Zudem wurde die Speerwerferin, die inzwischen ihre überaus erfolgreiche Karriere beendet hat, in die Ehrengalerie des Olympia-Stützpunktes Freiburg-Schwarzwald aufgenommen. Für seine herausragenden Verdienste um den Wintersport wurde Hinterzartens Bürgermeister Hansjörg Eckert mit dem Südbadischen Sportpreis ausgezeichnet. Auch die Spitzen-Athleten aus Hoch- und Oberrhein glänzten in diesem Jahr mit vielen herausragenden Leistungen. Ausgezeichnet wurden: Schwimmer Ammon Pannach (Rot-Weiß Lörrach, Deutscher Jahrgangsmeister über 100 Meter Freistil), der alpine Rennläufer Tim Siegmund (Deutscher U18-Meister in Abfahrt und Super G), Mountainbikerin Sabine Spitz (SG Rheinfelden, EM-Bronzemedaille im Einzel und Team, Deutsche Meisterin, Teilnahme an den Olympischen Spielen), Mountainbikerin Helen Grobert (Teilnahme an den Olympischen Spielen), Junioren-Ringerin Elena Brugger (TuS Adelhausen, Junioren-Europameisterin, WM-Bronze, Deutsche Meisterin), Juniorenringer Alexander Semisorow (RV Rümmingen, EM-Bronze), die A-Jugend-Ringer Johannes Voegele (TuS Adelhausen, Deutscher Meister) und Maximilian Mond (RG Hausen-Zell, Deutscher Meister, Jugend-Tennisspieler Justin Schlageter (Albruck, TC BW Villingen, Deutscher Meister U 14), die Kanuten Paul Liedek (Rheinstrom Schwörstadt/KT Baden-Württemberg, zweifacher deutscher Meister) und Pascal Dohle (Rheinstrom Schwörstadt/Deutscher Meister), die Ruderer Sven Birkner (RC Rheinfelden, Deutscher U23-Meister) und Raphael Mühlpfort (RC Rheinfelden, Deutscher U23-Meister) und die Mountainbikerin Helen Grobert (GHOST Facotory Racing Team/Remetschwiel, Olympiateilnahme).

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