Sportmix Weber peilt einen Podestplatz an

Die Oberbadische, 19.05.2017 00:17 Uhr

Rümmingen (mib). Mit viel Schwung, gut gerüstet und mit einer gehörigen Portion Optimismus startet Isabell Weber in die neue Saison des ADAC-Motorsport-Cups. Es wird ihre mittlerweile fünfte als Pilotin sein. Die Rümmingerin gehört somit schon fast zu den alten Hasen, wenn am Wochenende auf der Mosel zum ersten Mal die Flitzer über das Wasser brausen.

In diesem Jahr sind neun Fahrer mit von der Partie. So viele wie noch nie. Fünf Rennen stehen 2017 im Kalender. „Mein vorrangiges Ziel ist es, erfolgreich und unfallfrei die Saison zu bestreiten“, sagt die 20-Jährige. Aber natürlich soll am Ende auch wieder ein Platz auf dem Podest herausspringen. Ein Traum wäre der Titelgewinn.

Und die Vizemeisterin des vergangenen Jahres und ihr Team „Isabell Weber Racing powered by kfzteile24“ haben dafür im Winter Verbesserungen am Boot vorgenommen und an der eigenen körperlichen Fitness gearbeitet. Die Konkurrenz ist groß. „Ein so großes Fahrerfeld gab es noch nie. Da der Einführungslehrgang ausgefallen ist, kenne ich die neuen noch nicht, aber ich rechne einfach mal mit allen“, so die Rümmingerin. Sie ist parat.

Mit einem neuen Sponsor, dem Baugeschäft Munz, geht es am kommenden Wochenende nach Brodenbach, dann stehen am 24. und 25. Juni die Rennen in Lorch, am 26. und 27. August in Berlin-Grünau, am 9. und 10. September in Rendsburg an, ehe das Saisonfinale am 23. und 24. September in Düren über die Bühne geht. „Brodenbach gleich zu Beginn ist quasi mein Heimrennen“, sagt Weber. Die Strecke sei ein normaler Rundkurs. „Da kommt es auf die Geschwindigkeit an.“

Ihre härtesten Rivalen werden Denise Weschenfelder und Patrick Adler sein. Die 17-Jährige war 2016 das Maß aller Dinge. Die Karlsruherin gewann bis auf drei Wertungsläufe alle Rennen. Adler kam hinter Weber auf den dritten Gesamtrang der Rennserie. „Ich werde kämpfen und mein Ziel verfolgen. Ich will endlich auch ganz oben stehen, auch wenn natürlich der Spaß an diesem Hobby im Vordergrund steht.“ Die Aufregung vor dem Start sei immer noch da, sagt die angehende Bankkauffrau. „Das Herz schlägt bis zum Hals, wenn die letzten 30 Sekunden bis zum Start angezeigt werden“, beschreibt Isabell Weber.