Steinen-Weitenau (hjh). Die Verantwortlichen im „Rainbow House of Hope“ in Uganda (RHU) und ihre Schützlinge dürfen sich über einen weiteren Zustupf aus Deutschland freuen.

Rektor Joachim Veit und Klassenlehrerin Astrid Nübling von der Nachbarschaftsgrundschule Weitenau-Wieslet überreichten der RHU-Vertreterin Susanne Fink im Auftrag von 54 Grundschülern das Ergebnis des jüngsten Sponsorenlaufs. Runde um Runde waren die Mädchen und Jungen zusammen mit einigen Erwachsenen auf dem 160 Meter langen Rundkurs um die Schule gelaufen, angefeuert, unterstützt und natürlich „gesponsert“ von Eltern, Großeltern und Freunden, und musikalisch begleitet von Christian Vollbrecht, der mit der Trommel den Takt vorgab und dazu afrikanische Lieder sang.

Abgerechnet wurden nach insgesamt 223 gerannten Kilometern am Ende des Tages 1584 Euro und 60 Cent, ein stattlicher Betrag, der – um es an einem praktischen Beispiel deutlich zu machen – es einem Kind in Uganda ermöglicht, ein paar Jahre die Schule zu besuchen und damit den Grundstock für ein besseres Leben zu legen. Nicht jedes Kind hat dieses Glück in einem Land, in dem Unterricht nur möglich ist, wenn die Familien der Kinder das Geld für Bücher und Schuluniform aufbringen können, sagt Susanne Fink, die den Grundschülern mit kleinen Geschenken aus Uganda für ihr beherztes Engagement dankte und noch einmal daran erinnerte, dass die Kinder im „Rainbowhouse“ nach der Schule reichlich Gelegenheit erhalten, sich sportlich zu betätigen, zu spielen, Musik zu machen oder sich in einer angegliederten Werkstatt auf einen späteren Beruf vorbereiten können.

Natürlich freuten sich auch Joachim Veit und Astrid Nübling darüber, dass das Interesse der Schüler an solchen Hilfsaktionen nicht nachlässt. Seit vielen Jahren unterstützen sie Susanne Finks Projekt, und zwar „gerne“.

Joachim Veit fand den Auftritt der Schüler im Rahmen einer Projektwoche vor dem Weitenauer Dorffest „genial“. Der Rektor hält es nach wie vor für „eine prima Sache“, dazu beitragen zu können, „die Lebensperspektiven junger Menschen in Kampala zu verbessern.“