Weil am Rhein Auf eigene Stärken besinnen

Weiler Zeitung, 16.01.2017 00:54 Uhr

Von Siegfried Feuchter

Auch der 60. Neujahrsempfang war einmal mehr ein Treffen mit Stil und besonderer Note. Oberbürgermeister Wolfgang Dietz rief dazu auf, trotz unruhiger Zeiten mit Zuversicht und dem Wissen um die eigenen Stärken dem neuen Jahr entgegenzugehen. Zugleich plädierte er für ein „friedliches Miteinander im Herzen Europas“.

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Weil am Rhein. Die Weiler Orchestergesellschaft ist unverzichtbarer Bestandteil des Neujahrsempfangs. Sie umrahmte unter Leitung von Franck Nilly wieder bestens dieses gesellschaftliche Ereignis, zu dem sich 650 Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Kirche und Vereinen sowie Bürger aus allen Bevölkerungsgruppen eingefunden hatten. Darunter waren unter anderem Basels Regierungspräsident Guy Morin, Bundestagsabgeordneter Armin Schuster, Landtagsabgeordneter Rainer Stickelberger, der Erste Landesbeamte des Landkreises Lörrach, Ulrich Hoehler, Lörrachs Oberbürgermeister Jörg Lutz, zahlreiche Bürgermeister aus den Umlandgemeinden des Dreilands, Freiburgs Polizeipräsident Bernhard Rotzinger, Vitra-Chef Rolf Fehlbaum, Behördenchefs und, und...

OB Dietz hob in seiner Tour d’Horizon auch auf die besondere Lage im Dreiländereck ab –­ „in unserem Rheinknie-Europa. „Wir dürfen dankbar sein, in einer der wirtschaftlich erfolgreichsten und kulturell reichsten Ecken unseres Kontinents zu Hause zu sein“, sagte er, als er für ein „friedliches Miteinander im Herzen Europas“ plädierte. Zugleich meinte der OB mit Blick auf die vor der Stadt liegenden Aufgaben: „Wenn wir uns unseren Aufgaben mit Hingabe und Engagement stellen, können wir beruhigt an das neue Jahr herantreten und daran arbeiten, unser Gemeinwesen jeden Tag ein Stück besser zu machen.“

Dietz verwies auch auf den „historisch niedrigsten Schuldenstand“ und erwähnte die Investitionen für den Klimaschutz, die sich auch im Aufbau eines Nahwärmenetzes festmachen. Und durch die neue Straßenbeleuchtung mit LED-Technik wurde der Stromverbrauch fast halbiert.