Weil am Rhein Der Hit: Rätschgosche-Häs mit Kompressionsstrümpfen

Weiler Zeitung, 16.02.2015 00:57 Uhr

Weil am Rhein (ads). Über eine fasnächtliche Auszeichnung durfte sich am Samstag das Personal des Sanitätshauses Leschinski freuen. Bei dem zum zweiten Mal von der IG Straßenfasnacht ausgeschriebenen Wettbewerb um das am schönsten geschmückte Schaufenster belegte das Familiengeschäft den ersten Platz. Mit einer fantasievollen Collage aus einem Häs der Frauenclique „Wiler Rätschgosche“, Luftschlangen und bunten Kompressionsstrümpfen konnten Annemarie und Hartmut Leschinski und ihre Mitarbeiterinnen Karin Reith und Karin Filipowitz die Jury überzeugen. Selbst ein passendes Motto war der fasnachtsaffinen Belegschaft –Annemarie Leschinski war früher selbst aktive Fasnächtlerin – eingefallen. „Rätschgosche“-Leiterin Birgit Hinze-Rachfuss, die das Häs zur Verfügung gestellt hatte, freute sich mit den Gewinnern. Diese bekamen von Markus Pittorf, Matthias Rosshart und Hansi Bauer von der IG Straßenfasnacht einen Pokal überreicht und konnten sich auch über Sekt und zur Fasnacht passende Berliner freuen. Auf Platz zwei landete das benachbarte Innenausstattungsgeschäft Asal, den dritten Platz belegte die Weiler Filiale von Wein Speck. Markus Pittorf, der Vorsitzende der IG Straßenfasnacht, freute sich über die Resonanz auf den Wettbewerb. Zwar waren es mit acht angemeldeten Geschäften deutlich weniger Teilnehmer als bei der Premiere im vergangenen Jahr, im Stil der „fünften Jahreszeit“ geschmückte Schaufenster präsentieren aber mehr als nur die angemeldeten Ladeninhaber. „Wir wollten zeigen, dass auch in den Tagen vor und nach der Buurefasnacht noch buntes Treiben herrscht“, sagte Pittorf. Jurymitglied Armin Schuster meinte, dass eine gelungene fasnächtliche Dekoration ebenso schön sei wie eine weihnachtlich geschmückte Hausfassade. Ferdinand Corsten, der Vorsitzende des Kulturrings, freute sich über alle Teilnehmer und ermutigte sie, ihre Schaufenster auch weiterhin zu schmücken. Neben dem Bundestagsabgeordneten Armin Schuster und Ferdinand Corsten gehörten zu der bewusst fasnachtsunabhängig zusammengesetzten Jury auch Daniela Heim von der Touristinformation, Justizminister Rainer Stickelberger und Kulturamtsleiter Tonio Paßlick.

 
 

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