Weil am Rhein „Die Schule ist der richtige Ort“

Weiler Zeitung, 14.09.2017 00:00 Uhr

Die größte Ausbildungsbörse der Region findet am Samstag, 23. September, wieder von 9 bis 13 Uhr in der Realschule Dreiländereck und im Oberrhein-Gymnasium statt.

Weil am Rhein. Im Gespräch mit Saskia Scherer berichten die Organisatoren Andrea Steinebrunner und Personalleiter Christoph Braun über Konzept, Angebote und ihre Erwartungen.

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Steinebrunner: Man muss auch sehen, dass die Schüler freiwillig kommen. Die Veranstaltung ist am Wochenende, nicht unter der Woche. Außerdem kommen die Jugendlichen nicht im Klassenverbund, sondern viele mit ihren Eltern oder alleine.

Braun: Darüber kann viel erreicht werden. Deshalb haben wir auch wieder eine Eltern-Info, bei der diese erfahren, was sie tun können, um ihre Kinder im Berufswahlprozess zu unterstützen und zu begleiten.

Steinebrunner: Die Firmen werden angeschrieben, wir kümmern uns um Flyer, Plakate, das Magazin für die Börse oder auch die Pressearbeit. Außerdem ist natürlich die Logistik vor Ort ein großes Thema. Die Platzeinteilung muss vorgenommen werden. Außerdem muss koordiniert werden, was die Firmen alles an Equipment von uns benötigen.

Braun: Wir sind vor allem gewachsen, angefangen haben wir mit 25 Firmen.

Steinebrunner: Vor allem logistische Arbeiten, ich stehe derzeit mit den Hausmeistern und den verschiedenen Firmen in Kontakt. Die Stand- und Personaleinteilungen sind erledigt.

Die Ausbildungsbörse findet am Samstag, 23. September, von 9 bis 13 Uhr statt. Ab 10 Uhr gibt es eine Eltern-Infoveranstaltung im Oberrhein-Gymnasium.

Da am Schulzentrum in Weil am Rhein nur begrenzt Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen, pendeln zwei kostenlose Shuttle-Busse ab 8 Uhr zwischen Vitra-Parkplatz und Realschule.

Gibt es dieses Jahr neue Angebote?

Mit wie vielen Schülern rechnen sie?

Welche Rückmeldungen erhalten Sie von Firmen und Schülern?

Warum?

Was erwartet die Besucher der Börse in diesem Jahr?

Wie viele Firmen machen mit? Sie hatten im vergangenen Jahr angekündigt, dass wieder mehr aufgenommen werden?

Was muss denn alles organisiert werden?

Trotzdem wird am Veranstaltungsort festgehalten?

Wie wählen Sie die Betriebe aus?

Wie lockt man die Schüler eigentlich an in einer Zeit, in der gefühlt am liebsten jeder studieren würde?

Wie hat sich die Börse im Laufe der Jahre verändert?

Was muss vor dem 23. September noch erledigt werden?

Braun: Zehn Teilnehmer sind neu. Darunter zum Beispiel die SWEG, die Firma Munz aus Binzen, der Fachbereich Vermessung der Stadt Lörrach, das Restaurant „Sichtwerk“, die Firma ENGIE, ein führender Anbieter und Spezialist für Energiesysteme, Gebäudetechnik und Hausmeisterdienste in der Schweiz.

Braun: In der Vergangenheit waren es stets rund 2500 Schüler, diese Zahl wollen wir auch wieder erreichen. Das ist meiner Meinung nach für so eine kurze Veranstaltung sehr beachtlich. Die Schüler kommen aus dem gesamten Landkreis, denn die Börse ist nicht nur für Weiler Schüler gedacht, sondern für die gesamte Region.

Braun: Die Aussteller sagen, dass es sich um die beste und größte Börse im Landkreis handelt. Man sollte dabei sein, um interessierte Schüler für einen bestimmten Beruf zu begeistern – gerade in Zeiten des Mangels.

Braun: Darauf setzen wir auch.

Braun: Im Prinzip das, was sie in den vergangenen Jahren auch erhalten haben: Kompakte Informationen über die vielen Möglichkeiten der beruflichen Ausbildung und direkten Kontakt zu den Betrieben, Ausbildern und Azubis.

Braun: Die Anzahl ist gleich geblieben, es sind wieder 135 Betriebe vor Ort. Wir können die Teilnehmerzahl auch aus zwei Gründen nicht mehr stark erhöhen: Erstens ist es sonst fast zu viel für die Jugendlichen und zweitens müssten wir dann auf weitere Gebäude ausweichen, was der Veranstaltung nicht zuträglich wäre.

Braun: Das bekommen sie von uns alles kostenlos zur Verfügung gestellt. Zudem müssen in den Schulen die Klassenzimmer ausgeräumt werden.

Braun: Ja, der richtige Ort ist die Schule. Das hat sich bewährt und die Schüler gehen mit einem guten und bekannten Gefühl zur Ausbildungsbörse.

Braun: Wer in den Vorjahren dabei war, wird wieder angeschrieben. Diese Betriebe sind auch fast ausnahmslos wieder mit dabei. Es gibt aber auch Firmen, die sich von sich aus melden, um mitzumachen.

Braun: Zum einen durch gezielte Werbung und die enge Zusammenarbeit mit den Schulen, die auch Verbindungslehrer haben, die für die berufliche Ausbildung zuständig sind. Ich würde auch nicht so weit gehen, dass jeder nur noch studieren will. Denn auch die, die es könnten, entscheiden sich für eine Ausbildung. Deshalb sehe ich diesen Trend nicht. Außerdem gibt es ja mittlerweile in fast jedem Beruf die Möglichkeit, auf das Niveau eines Studiums zu kommen.

Steinebrunner: Anfangs war die Börse im Rathaus, dann nur in der Realschule und mittlerweile noch zusätzlich im Oberrhein-Gymnasium und im gesamten Außenbereich. Außerdem sind die Stände der Firmen professioneller geworden. Es ist toll, wie sie sich präsentieren.

Braun: Und das schöne Wetter bestellen wir dann nächste Woche.

 
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