Weil am Rhein Einiges gemeinsam erlebt

Weiler Zeitung, 13.01.2017 00:00 Uhr

Die Einladung zum Neujahrsempfang der Herbstzeitlosen im Alten Rathaus in Alt-Weil war ein voller Erfolg. Carolin Lefferts und ihr engagiertes Team ist es mit diesem Angebot einmal mehr gelungen, die Besucher zu begeistern und ihnen das Gefühl zu vermitteln, „Gast im Mittelpunkt des Geschehens zu sein“.

Weil am Rhein (sc). Der Gewölbekeller, festlich mit goldenen Folien dekoriert, die Tische schön aufgedeckt: Das alles bot einen feierlichen Rahmen für die Veranstaltung. Gleich nach dem Eintreten konnte sich jeder Besucher unter den großen Lettern „2017“ in einem goldenen Rahmen fotografieren lassen. Mit einem Glas Sekt zur Begrüßung, Häppchen sowie mit Kaffee und Kuchen wurden die Herbstzeitlosen verwöhnt.

Auf dem Programm stand die Herbstzeitlosen-Hitparade, an deren Auswahl sich weit mehr als 200 Teilnehmer beteiligt hatten. Mit der Nummer 25 auf der Wunschhitliste, „Hello again…“, bekannt durch den Interpreten Howard Carpendale, begann Martin Glönkler auf der Orgel. Die Evergreens und Gassenhauer, wie „Für mich, soll’s rote Rosen regnen…“ von Hildegard Knef, kamen beim Publikum sehr gut an. Bei dem Lied „Schütt die Sorgen in ein Gläschen Wein“ wurde kräftig mitgesungen oder mitgeschunkelt. Das Publikum hatte „Ich bereue nichts…“ von Edith Piaf auf den dritten Platz gewählt, gefolgt von „Griechischer Wein“ von Udo Jürgens und schließlich auf den ersten Platz „So war mein Leben…“, interpretiert von Harald Juhnke.

Lefferts blickte zurück auf das Jahr 2016 und stellte „mit Erstaunen fest“, dass viele gemeinsame und schöne Erlebnisse stattgefunden haben. So wurde der SWR in Freiburg besucht, in Basel war man auf den Spuren Hebels unterwegs, im Landgasthof „Rebstock“ konnte hinter die Kulissen geschaut werden und der Besuch der Passionsspiele im Elsass standen auf dem Programm. Daneben gab es Vorträge vom Namensforscher Professor Dr. Konrad Kunze oder dem Unternehmer Jörg Hieber, um nur einige zu nennen. Vertrauen, Optimismus, ja eine positive Grundeinstellung, das sei in der heutigen Zeit gefragt und wichtiger denn je, sagte Lefferts.

Sie erinnerte an die Lebensfreude und die optimistische Grundstimmung, die während des „Sommermärchens im Jahre 2006 in Deutschland geherrscht hat. Zwischenzeitlich hätten sich Worte wie Finanzkrise, Flüchtlingskrise, Terror, Amok oder Angst in die Köpfe eingegraben und damit verbreite sich immer mehr der Pessimismus. „Unsere Kinder und Jugendlichen müssen mit so etwas aufwachsen“, das sei erschreckend. Lefferts wünschte allen Gästen, „dass es gelingen möge, eine positive Grundeinstellung und ein bisschen Sommergefühl von 2006“ in das Leben integrieren zu können. Damit das gut gelingt, waren auf den Tischen reichlich Glücksbringer für die Besucher ausgelegt worden.

 
          0