Zell-Mambach. Auf seiner alljährlichen Tour besuchte der kommunalpolitische Ausschuss der SPD kürzlich Mambach und informierte sich bei Ortsvorsteher Klaus Wetzel über die aktuelle Lage im Dorf.

Mit großer Zufriedenheit berichtete Klaus Wetzel, dass das neue Bürgerhaus fast fertiggestellt ist. „Bis auf einige Kleinigkeiten im Inneren sind die Arbeiten am Bürgerhaus so gut wie fertig“, erklärte der Ortsvorsteher, der ebenfalls über die positiven Reaktionen aus der Bürgerschaft berichtete. „Selbst die größten Kritiker sind heute begeistert“, fügte er hinzu. „Vertreter aller Vereine haben bestätigt, dass sie sich durch den Umzug ins Bürgerhaus verbessert haben.“ Bei den derzeit hochsommerlichen Temperaturen haben sich laut Wetzel besonders die automatischen Jalousien an der Fensterfront bestens bewährt. „Das war eine Investition, die wirklich ihr Geld wert war“, betonte der Ortsvorsteher.

Thomas Kaiser, Fraktionssprecher der SPD, bestätigte, dass die Investition von rund 1,1 Millionen Euro in das Bürgerhaus eine gute Maßnahme zum Wohl der Bürgerschaft war. „Und man sollte besonders erwähnen, dass es bemerkenswert ist, dass bei einem Projekt dieser Größenordnung der Kostenrahmen eingehalten wurde“, so Kaiser. Hier hakte Klaus Wetzel nach und hielt fest, dass die Einhaltung des Kostenrahmens dadurch möglich geworden war, dass die Mambacher Bürger rund 2000 Arbeitsstunden und 10 000 Euro an Eigenmitteln eingebracht hatten.

Im Anschluss demonstrierte der Ortsvorsteher den Fortgang der Arbeiten in der Alten Schmiede. „Hier ist tatsächlich seit unserem letzten Besuch sehr viel geschafft worden – großes Kompliment“, bestätigte Klaus Berger, Sprecher des kommunalpolitischen Ausschusses. Die Gäste besichtigten den Werkraum der Schmiede sowie das ausgebaute Obergeschoss, in dem künftig eine Ausstellung untergebracht werden soll. Klaus Wetzel informierte, dass die Alte Schmiede zum Tag des offenen Denkmals am 13. September der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll.

Bei der Schmiede ist weiterhin eine Frage seit Jahren offen, nämlich ob das vor der Schmiede liegende Grundstück für die geforderten drei Parkplätze genutzt werden darf. Das Grundstück gehört der Stadt, und eine mündliche Zusage des Bürgermeisters für die Nutzung liege zwar vor, aber es gebe dafür noch keine offizielle Bestätigung.

Zwei noch zu klärende Angelegenheiten beschäftigen den Ortschaftsrat, berichtete Klaus Wetzel. Es gebe Klagen aus der Bürgerschaft, dass dem Werkhof erteilte Aufträge seit längerem nicht ausgeführt werden. Klaus Berger versprach, sich um diese Fragen zu kümmern.

Ebenfalls unklar ist, wer für die Pflege des Radwegs zwischen Atzenbach und Fröhnd zuständig ist. Bisher wurden die Radwege und die Grasstreifen am Rand von Bürgern sauber gehalten. Da es sich aber um Wege außerhalb der Ortschaften handele, müsste eigentlich der Kreis zuständig sein, merkten Mitglieder aus dem Ortschaftsrat an. Die Straßenmeisterei sehe sich aber nicht zuständig. Thomas Kaiser sagte zu, der Frage nachzugehen und für Klärung zu sorgen.