Aitern Bürgermeister Benz bezieht Stellung

Einer der Container schwebt ein. Foto: zVG Foto: Die Oberbadische

Grenzach-Wyhlen. Bürgermeister Tobias Benz bezieht in einer Pressemitteilung Stellung zu dem Wasserschaden und dessen Folgen, der sich Ende Juli ereignete und besonders im Krippenbereich erhebliche Schäden verursacht hat (wir berichteten).

Er hält fest, dass das Bauamt der Gemeinde seither mit Hochdruck daran arbeitet, die Behebung des Schadens und die Sanierung der betroffenen Gebäudeteile so schnell wie möglich umzusetzen. Betroffen ist insbesondere der neue Krippenbereich des Kinderahauses.

„Es ist unser Ziel, den Betrieb der drei Krippengruppen zum Beginn des neuen Kindergartenjahres in der kommenden Woche im Sinne einer verlässlichen Betreuung für die Eltern der Krippenkinder zu gewährleisten“, erklärt Bürgermeister Tobias Benz in seiner Mitteilung. Aus diesem Grund habe sich die Gemeinde dafür entschieden, auf dem Basketballplatz neben dem Kinderhaus mit mobilen Raumeinheiten einen provisorischen Krippenbereich mit Gruppen- und Schlafräumen zu errichten. Trotz Ferienzeit und der Kurzfristigkeit der Anfrage wurde mit der Firma aus Bad Bellingen ein Anbieter gefunden, der das Projekt realisieren konnte.

Die mobilen Raumeinheiten wurden bereits in der vergangenen Woche aufgestellt, aktuell laufen der Innenausbau, die Herstellung des Wasser-, Abwasser- und Stromanschlusses sowie dann der Umzug in die Räumlichkeiten. Die mobilen Raumeinheiten waren bis vor kurzem in der Schweiz als Kindergarten im Einsatz.

Es handelt sich um vollausgebaute Räume, die komplett eingerichtet sind und auch über Sanitäranlagen verfügen. Die Gemeinde hat mit dem Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) als Aufsichtsbehörde die temporäre Auslagerung in die mobilen Raumeinheiten abgestimmt.

In dem Provisorium sollenzwei Krippengruppen betrieben werden, die dritte Krippengruppe wird in den Multifunktionsraum des Kinderhauses ausgelagert. Das Ziel, eine durchgehende Betreuung sicherzustellen, wird so erreicht.

Infolge des Wasserschadens kam es in Teilen des Kinderhauses zu Schimmelbildung. „Wir haben sofort Sachverständige und ein Fachlabor beauftragt, Proben zu nehmen und auch die Luft regelmäßig zu untersuchen“, betont Benz in seiner Mitteilung.

Die Gesundheit der Kinder sowie der Mitarbeiter steht für die Gemeinde an oberster Stelle. Aus diesem Grund wird der betroffene Bereich des Kinderhauses während der gesamten Sanierungsphase durch Luftschleusen abgetrennt, und es erfolgt eine regelmäßige Beprobung. Der Kindergarten- und Krippenbetrieb erfolgt nur in Bereichen des Kinderhauses, für die eine Gefährdung ausgeschlossen werden kann.

Nach heutigem Stand geht die Gemeinde davon aus, dass der Betrieb des Provisoriums bis Ende November erforderlich sein wird. Dies kann sich aber im Verlauf der Sanierungsarbeiten noch einmal ändern, da der Gemeinde zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht alle Untersuchungsergebnisse der Bausachverständigen vorliegen. Die Kosten des Wasserschadens und für das Provisorium werden von der Versicherungder Baufirma übernommen. Die betroffenen Eltern des Kinderhauses wurden zwischenzeitlich von der Gemeinde über den aktuellen Stand der Thematik in einem Schreiben informiert, hieß es in der Mitteilung des Bürgermeisters abschließend.

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