Anzeige 30 Jahre Die Hand-in-Hand-Werker GmbH Lörrach

Die Oberbadische
Das Handwerk beklagt einen gravierende Mangel an Auszubildenden, betont der Hand-in Hand-Werker-Geschäftsführer Bernd Strittmatter. Viel zu wenig junge Menschen wollten im Handwerk noch ein Beruf erlernen, dabei biete er gute Verdienst- und Weiterbildungsmöglichkeiten.                                                                                                                                                                                                                                                                                      Foto: Manfred Herbertz

Lörrach (mh). „Wünsche und individuelle Anforderungen der Kunden stehen natürlich stets im Vordergrund und sind neben Qualität, Termintreue und Zuverlässigkeit unser wichtigstes Anliegen“, sagt Bernd Strittmatter, Geschäftsführer der Lörracher Hand-in-Hand- Werker GmbH, die in diesem Jahr 30-jähriges Bestehen feiert. Die Lörracher GmbH mit einer Filiale in Schopfheim deckt den Bereich von Schönau über Müllheim und Kandern bis Bad Säckingen ab.

Die Mitglieds- und Partnerbetriebe stehen mit qualifizierten Mitarbeitern für eine hochwertige Ausführung der Arbeiten. Doch so ganz ungetrübt ist auch die Situation für die Hand-in- Hand-Werker nicht. Denn der Nachwuchs fehlt: „Die Anzahl der Auszubildenden nimmt rapide ab“, stellt Strittmatter fest. Zudem würden in den nächsten Jahren sehr viele Handwerker in den Ruhestand eintreten, dadurch werde viel Fachkompetenz verloren gehen, das bereite schon gewisse Sorgen.

Dabei seien die Verdienst- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Handwerk durchaus hervorragend, betont der Geschäftsführer, der selbst gelernter Maurer und Diplom-Bauingenieur ist.

Ein Handwerksberuf sei ein erfüllender Beruf, der einen immer wieder vor neue Herausforderungen stelle und jeden Tag Neues mit sich bringe. „Es wird nie langweilig“, macht Strittmatter Werbung für eine Ausbildung im Handwerk. „Das Handwerk ist zudem eine zukunftssichere Branche, denn Handwerker werden immer gebraucht“.

Die Corona-Pandemie hat nur geringe Auswirkungen mit sich gebracht. Es habe kleinere Verzögerungen gegeben, räumt Strittmatter ein, aber durch einen sehr strukturieren Zeitplan habe man dieses Problem im Griff gehabt.

Aber: „Wir haben während der Pandemie und auch jetzt viele Aufträge hereinbekommen“. Das habe vielfältige Ursachen. Dass die Menschen während der Pandemie weniger reisen konnten, mache dabei nur einen kleinen Teil aus. „Da spielen viele weitere Faktoren hinein“: Die Zinsen befinden sich auf einem historischen Tiefstand, bei den Krediten ebenso wie bei den Sparzinsen. Dazu kommt jetzt ein Anstieg der Inflation. Außerdem gewährt der Staat derzeit bei gewissen Modernisierungen im Haus hohe Zuschüsse, das reize natürlich auch, gerade jetzt den Umbau vorzunehmen.

Was den Unternehmen derzeit mehr Kopfzerbrechen bereite, sei die Tatsache, dass Lieferketten unterbrochen seien, hier schlage der Materialmangel auf die Auftragsausführung durch, so Strittmatter. Und zu guter Letzt: Die gut gefüllten Auftragsbücher bringen auch Wartezeiten mit sich.

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